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Windows 10 – Ein paar erste Worte

Windows 10 Wallpaper
Windows 10 Wallpaper

Leider konnte ich mich bisher aus privaten Gründen nicht so intensiv mit Windows 10 beschäftigen und alles bis ins Detail erforschen. Und ich bin mir auch gar nicht sicher, ob ich das wirklich will. Mittlerweile ist der ganz große Spieltrieb bei mir weg; ich freue mich zwar über jede neue Windows-Version und installiere mir sie auch recht schnell, aber das ganz große Interesse, jeden noch so kleinen Kniff zu kennen und so weiter, ist nicht mehr so da. Das System muss einfach laufen, meine Anwendungen müssen problemlos funktionieren und damit ist auch fast gut. (Was nicht heißt, dass ich nicht trotzdem an verschiedenen Infos interessiert bin und ich viele Artikel lese, die mir über den Bildschirm laufen, nur jage ich diesem Wissen einfach nicht mehr so nach wie früher.)
Also, obwohl ich noch nicht so tief in Windows 10 abgetaucht bin, hier mal ein paar erste Worte meinerseits, schließlich muss ich ja etwas schreiben, solange das Thema noch so halbwegs frisch ist und es wohl noch ein paar Tage dauern wird, bis ich mehr Zeit habe. Und ich muss ja auch auf die Anmerkungen meines Bruders reagieren, der das ganze als Linux-User aus heidnischer Sicht sieht. 🙂

Installation / Upgrade
Anfangs ging man davon aus, dass beim Upgrade-Vorgang der Key der bisherigen Windows-Version umgewandelt wird. Und da ich meinen 8.1-Key gerne noch als solchen behalten wollte, habe ich mir zuerst Windows 7 Professional installiert, aktiviert und von dort mittels ISO den Upgrade-Vorgang angestoßen. Jetzt weiß ich, dass es unnötig war, erst Windows 7 zu installieren, denn der Key wird nicht umgewandelt, aber sei’s drum.
Die ganze Installation von Windows 10 ging dann sehr flott und ohne große Eingaben – im Grunde so wie man es schon von 8.1 kennt. Ich habe diese Upgrade-Installation aber nicht groß genutzt, sondern einfach nur geschaut, ob Windows 10 nach dem Upgrade aktiviert war und sofort mit der ISO vom USB-Stick einen Clean-Install durchgeführt. Auch da war Windows 10 sofort aktiviert.
Bei der Ersteinrichtung während der Installation sollte man ein wenig aufpassen und nicht die Express-Einstellungen verwenden, sondern sich schon die Mühe machen, etwas zu lesen und gerade die Datenschutz-Einstellungen nach eigenem Gutdünken anpassen.

Aktivierung / Lizenz
Wie ich oben schrieb, wird die alte Lizenz nicht umgewandelt. Man braucht für Windows 10 sogar überhaupt keinen Key mehr, sofern man upgegradet hat. Beim Upgrade-Vorgang wird eine Hardware-ID erstellt und auf dem Lizenzserver abgelegt – zusammen mit der Info, dass diese ID berechtigt ist, Windows 10 Home oder eben Pro zu aktivieren. Bei allen zukünftigen Installationen mit dieser Hardware wird Windows 10 immer sofort automatisch aktiviert sein (sobald eine Internetverbindung besteht).
Nicht ganz klar ist, was passiert, wenn sich die Hardware ändert. Bei kleinen Änderungen wie dem Tausch des Arbeitsspeichers oder der Grafikkarte, ändert sich die ID in der Regel nicht bzw. nicht so stark. Anders sieht es aus, wenn man das Mainboard tauscht oder eben einen ganz neuen PC hat. Wie sich das mit der Aktivierung hier verhält, ist noch ungewiss. Einige Quellen gehen davon aus, dass die automatische Aktivierung dann zwar zunächst fehlschlagen wird, aber ein Anruf bei der Aktivierungshotline dann Abhilfe schaffen soll. Wie genau das wird, muss man aber abwarten. Microsoft selbst hält sich diesbezüglich mit Infos noch sehr zurück.
Trotzdem finde ich die Idee mit der Hardware-ID gar nicht so verkehrt. Sofern die Übertragung auf andere Hardware problemlos klappt, ist dies sicher ein Schritt in die richtige Richtung, denn es erspart die Eingabe des Keys.

Allgemeines
Wie gesagt bin ich bisher nicht tief ins System vorgedrungen, aber der allgemeine Umgang mit Windows 10 gefällt mir bisher recht gut. Die Performance ist auf keinen Fall schlechter als unter Windows 8.1, der Bootvorgang erscheint mir sogar schneller. Alle Programme, die ich nutze wie Office, Lightroom, Photoshop laufen problemlos. Auch bisher getestete Spiele unter Steam haben keine Probleme verursacht. Da Windows 10 kein SecureRom mehr unterstützt, laufen alte Spiele nicht mehr, die diesen Kopierschutz verwenden, was für diese Leute natürlich äußerst ärgerlich ist, aber mich nicht weiter stört.

Startmenü
Zugegeben, ich benötige das Startmenü als solches so gut wie nie. (Deshalb haben mich auch die Kacheln unter Window 8 nie gestört.) Die Programme, die ich täglich nutze, liegen entweder auf dem Desktop oder sind in der Taskleiste angepinnt. Und wenn ich doch mal ein anderes Programm starten will, dann drücke ich einfach die Windows-Taste und gebe die ersten Buchstaben des Programmnamens ein und drücke auf Enter, sobald die Software in der Suche erscheint.
Trotzdem finde ich die Idee, eine Art klassisches Startmenü mit der ModernUI zu verknüpfen. So hat man die Vorteile beider Seiten kombiniert: Die Startmenü-Fetischisten haben ihr Menü wieder, aber auch Live-Kacheln sind auf Wunsch sichtbar. Sehr gelungen meiner Meinung nach. Z.B. kann man sich leicht das Wetter in der Kachel anzeigen lassen.

Windows 10 Startmenü
Windows 10 Startmenü

Mitteilungszentrale
Die Mitteilungszentrale hat mir noch nicht allzu viel gemeldet, aber das liegt daran, dass ich noch nicht groß mit Apps rumgespielt habe und die meiste Software noch nicht für Windows 10 dahingehend angepasst wurde. Ich nutze aber z.B. den Messenger Telegram, der in der aktuellen Version bereits in der Lage ist, Benachrichtigungen dort anzuzeigen. Wenn im Laufe der Zeit auch andere Software die Unterstützung erhält, wird das sicher eine ganz angenehme und sinnvolle Sache, alle Benachrichtigungen dort zu bündeln.

Windows 10 Benachrichtigungen
Windows 10 Benachrichtigungen im Infocenter
Benachrichtigungen auf dem Desktop
Benachrichtigungen auf dem Desktop

Systemsteuerung / Einstellungen
Unter Windows 8 gab es schon die Einstellungen in der Modern UI neben der Systemsteuerung. Für diese Inkonsistenz gab es viel Kritik – zu recht. Auch unter Windows 10 gibt es aktuell noch beides parallel, wobei so nach und nach mit kommenden Updates die klassische Systemsteuerung wohl verschwinden soll. Viele Einstellungen finden sich demnach auch nur noch im neuen Einstellungen-Menü. Das ist schon eine deutliche Verbesserung zu Windows 8.1. Und auch wenn ich persönlich nach wie vor die alte Systemsteuerung favorisiere, so denke ich, dass ich später gut mit den neuen Einstellungen leben kann, sofern denn wirklich alles gut umgesetzt wird. Aktuell ist es noch etwas halbgar, und teilweise weiß man nicht, wo sich jetzt welche Einstellung befindet.

Systemsteuerung - z.B. Windows Update fehlt
Systemsteuerung – z.B. Windows Update fehlt
Die neuen Einstellungen
Die neuen Einstellungen

Updatezwang
Windows 10 unterliegt dem Update-Zwang. Das heißt, dass Microsoft neue Updates einfach installiert, das lässt sich so ohne weiteres auch nicht verhindern. Gerade die Nutzer der Home-Version können sich dagegen aktuell gar nicht wehren. Dort werden sogar die Apps ohne Nachfrage immer aktuell gehalten. Das ist natürlich eine Bevormundung und ein Eingriff in die Nutzungsfreiheit und das finde ich entsprechend auch nicht toll. Jeder sollte selbst entscheiden können, wann er welche Updates installiert. Gerade bei den Apps, wenn es mal wieder eine Verschlimmbesserung durch ein Update gibt, das man dann vielleicht nicht haben möchte. Aber ich verstehe hier Microsoft auch ein wenig, denn es hilft, Sicherheitslücken flächendeckend besser zu schließen.
Nutzer der Pro-Version können immerhin über eine Richtlinie im entsprechenden Editor aktuell noch eine Einstellung vornehmen, sodass die Updates nicht automatisch installiert werden. Das habe ich auch gleich aktiviert. Ich warte immer gerne zwei bis drei Tage, bis ich die Updates installiere, denn zu häufig gab es da in letzter Zeit Probleme.

Nutzer der Pro-Version können mit einem Kniff die automatischen Updates deaktiviernen
Nutzer der Pro-Version können mit einem Kniff die automatischen Updates deaktiviernen

Datenschutz
Was das Thema Datenschutz betrifft, steht Microsoft gerade ziemlich in der Kritik. Windows 10 sei eine Datenkrake. Leider ist das auch so – was ich nicht gutheiße. Es lässt sich nicht abstreiten, dass Microsoft ziemlich viele Daten sammelt – natürlich nur, um die Usability zu verbessern (und wer sollte daran zweifeln). Einiges lässt sich in den Einstellungen deaktivieren, aber eben nicht alles. Und das sind wohl auch die größten Kritikpunkte. Zum einen ist es Opt-Out. Wenn man nichts unternimmt, sammelt Microsoft die Daten, man muss aktiv werden und es unterbinden. Und das geht eben nur ein einem gewissen Rahmen. Alles lässt sich einfach nicht deaktivieren.

Datenschutz - nicht alles lässt sich deaktivieren
Datenschutz – nicht alles lässt sich deaktivieren

Wie ich schon sagte, empfinde ich das durchaus als Sauerei, die man ruhig in der Deutlichkeit kritisieren darf und sollte. Aber man sollte hier auch nicht in Paranoia verfallen und darauf rumhacken, wie es natürlich gerade die Apple- oder Linux-User tun, die hier wieder gefundenes Fressen haben, um Windows schlecht zu machen. Immer wieder liest man in diversen Kommentaren zu dem Thema, dass man selbst schuld sei, wenn man Windows nutzt. Schließlich gibt es doch viel bessere Systeme, die eben keine Daten sammeln. Nun ja, das mit dem besser muss jeder selbst entscheiden, aber Daten sammeln tun die meisten System. Sei es nun Apple oder auch Google. Und Facebook werfen sowieso die meisten Leute ihre Daten freiwillig in den Hals. Also bitte: Augen auf und kritisieren ja, aber schlechtreden halte ich für unangebracht.

Vorinstallierte Apps
Unter Windows 10 sind einige Apps vorinstalliert. Einige davon lassen sich einfach deinstallieren, andere aber leider nicht. Und auch das ist für mich ein Unding. Sicher gibt es das auch bei Android oder iOS. Gewisse „System-Apps“ sind halt da und unlöschbar. Aber da war Windows eben bisher erfreulicherweise anders, offener. Leider ist das nun nicht mehr so. Einige der Apps wie Mail, Kalender, Musik, Filme etc. lassen sich eben nicht mehr einfach deinstallieren. Zumindest nicht über den normalen Weg. Da muss man schon zu härteren Mitteln greifen und mit der PowerShell arbeiten. Das ist natürlich nur etwas für erfahrene User und auch nicht gänzlich ungefährlich. Schließlich kann man nie wissen, welche App vielleicht doch tiefer in Windows verzahnt ist, wodurch es beim „harten“ Entfernen später vielleicht zu Problemen führen kann. Hier muss ich sagen: Microsoft, das geht besser!

Manche System-Apps lassen sich nicht deinstallieren
Manche System-Apps lassen sich nicht deinstallieren

Windows-Fotoanzeige
Die Windows-Fotoanzeige ist an sich ziemlich schlecht. Gerade Fotografen sollten sie meiden, da sie keine Profile unterstützt und die Bilder schon mal ganz anders aussehen können, als man sie in Lightroom oder Photoshop bearbeitet hat. Trotzdem ist sie ein gutes Werkzeug, um sich auf die schnelle mal Fotos anzuschauen, wenn es nicht um genaue Farbdarstellung etc. geht. Leider gibt es die Windows-Fotoanzeige unter Windows 10 nicht mehr. Bilder werden standardmäßig mit der Fotos-App geöffnet.
Nun, dass es die Fotoanzeige nicht mehr gibt, ist nicht ganz richtig. Sie ist nur nicht mehr ohne Weiteres aufrufbar. Mit einem kleinen Registry-Trick bekommt man sie zurück.
Ich finde es schade, dass die Fotoanzeige nicht mehr standardmäßig nutzbar ist. Nutzer, die keine Erfahrung mit der Registry haben, müssen also mit der Fotos-App vorlieb nehmen – oder sich nach einer anderen Lösung umsehen.

Fazit
Zusammenfassend lässt sich wohl sagen, dass mir Windows 10 trotz definitiv vorhandener Schwächen im Bereich Datenschutz und „Zwänge“ sehr gut gefällt. In vielen anderen Bereichen ist es definitiv ein Schritt nach vorne. Ich bereue das Upgrade nicht. Und Windows 10 wird mit Sicherheit mein Daily Driver. Vor allem, wenn es durch kommende Updates immer weiter verbessert wird.

So, das soll es dann auch erstmal gewesen sein. OK, für ein paar erste Worte wohl etwas lang geworden, aber OK, ich hoffe, ihr seid nicht eingeschlafen … 🙂

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Windows 8.1 – WLAN-Verbindungen verwalten

Wer mich kennt, weiß, dass ich überzeugter Windows-Nutzer bin. Auch Windows 8 nutze ich seit der ersten Stunden und war trotz der vielen Mängel und Unzulänglichkeiten für Desktop-User und Maus-Bediener schon von Anfang damit recht glücklich. Denn ich bin jemand, der durchaus bereit ist, seine eigene Arbeitsweise anzupassen und trauere alten Dinge in der Regel nicht nach – oder zumindest nicht lange. Außerdem bleibt die Zeit nicht stehen, es gibt es überall Veränderungen im Leben – warum nicht auch in der Bedienung unserer Computer? Und mal ehrlich, mit Windows 8.1 Update 1 ist Windows 8 wieder deutlich besser geworden …

Aber natürlich gibt es auch in meinen Augen Sachen, wo Microsoft einfach Mist baut. Womit wir wieder beim Thema wären. Und das ist etwas, was (ausnahmsweise mal) unter Windows 8 noch besser war als unter 8.1 – die Verwaltung von WLAN-Verbindungen. Oder – wie es unter Windows bisher so schön hieß – Drahtlosnetzwerken.

Gab es unter Windows 8 (und unter Windows 7 natürlich auch) in der Systemsteuerung -> Netzwerk- und Freigabecenter noch den Punkt „Drahtlosnetzwerke verwalten“, so ist dieser unter Windows 8.1 verschwunden. Früher sah man hier eine Liste mit allen gespeicherten WLANs, konnte die Eigenschaften ändern und vor allem ein WLAN löschen, das z.B. nicht mehr verwendet wird.

Netzwerk- und Freigabecenter
Netzwerk- und Freigabecenter
Drahtlosnetzwerke verwalten
Drahtlosnetzwerke verwalten

Das alles geht unter Windows 8.1 nun nicht mehr so einfach über die Benutzeroberfläche der Systemsteuerung.  Nein, man muss leider auf die Eingabeaufforderung zurückgreifen. Aufgefallen ist es mir eher zufällig, weil ich einem Kollegen sein Notebook mit Windows 8.1 eingerichtet habe und dabei mein WLAN genutzt habe, das ich aber danach wieder entfernen wollte. Vergeblich habe ich nach der Drahtlosnetzwerkverwaltung gesucht, bis eine kurze Google-Suche mir Klarheit verschafft hat.

Die benötigten Befehle liefert Microsoft natürlich auf einer Hilfeseite:

Löschen eines Profils:
netsh wlan delete profile name=“ProfileName“

Anzeigen aller Funkprofile auf dem PC:
netsh wlan show profiles

Anzeigen eines Sicherheitsschlüssels:
netsh wlan show profile name=“ProfileName” key=clear

Ist natürlich alles kein Problem, und so oft wird man diese Funktionalität wohl nicht brauchen, und ja, die Eingabeaufforderung hat in vielen Hinsichten ihre Vorteile und wird bei Admins gerne genutzt (geht manchmal auch nicht anders), aber warum man bei einem modernen Betriebssystem für so einfache Dinge wieder die „alte“ DOS-Box braucht, ist mir ein Rätsel …

FRITZ!WLAN USB Stick und Windows 8.1 – Offizieller Beta-Treiber von AVM

Den FRITZ!WLAN USB Stick N unter Windows 8.1 zum Laufen zu bekommen, hat sich als nicht ganz so einfach erwiesen. Es gab bisher keinen offiziellen Treiber von AVM und die bisherigen Treiber für Windows 7 und Windows 8 haben nicht einwandfrei funktioniert.

Vor ein paar Wochen gab es hier im meinem Blog einen Beitrag mit einem Workaround, wie man den Stick doch funktionsfähig machen konnte. Die dort beschriebene Vorgehensweise hat allerdings aufgrund verschiedener Chips im Stick nicht bei allen funktioniert.

Nun ist das aber ohnehin obsolet geworden, denn AVM hat mittlerweile reagiert und einen eigenen Treiber zur Verfügung gestellt. Darauf wurde in einem Kommentar in dem oben verlinkten Beitrag hingewiesen, vielen Dank an Coffeetalks. Es handelt sich zwar „nur“ um einen Beta-Treiber, ersten Rückmeldungen zufolge funktioniert er aber tadellos. Hier könnt ihr euch den Treiber herunterladen. Alle weiteren Infos und Anleitungen sind ebenfalls dort zu finden.

http://www.avm.de/de/News/artikel/2013/fritzwlan_usb_stick_n_windows_8_1.html

Und nicht vergessen: Seid AVM unendlich dankbar, denn AVM weist selbst darauf, wie großzügig man doch ist. Ich zitiere: „Obwohl das Produkt nicht mehr weiterentwickelt wird, stellt AVM diesen Treiber speziell für Anwender von Windows 8.1 zur Verfügung.“ Danke, AVM! Allerdings weist AVM auch darauf hin, dass es für diesen Treiber keinen Support gib.

Mit anderen Worten und zwischen den Zeilen gelesen will uns AVM mitteilen: Der alte Stick sollte nun zwar wieder funktionieren, aber kauft euch doch gefälligst moderne Hardware – dann passiert sowas nicht! 🙂

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß mit eurem funktionstüchtigen WLAN-Stick!

Windows 8.1 & SkyDrive – alle Dateien offline verfügbar machen

sky2Ihr habt auf Windows 8.1 upgegradet und seid mit einem Microsoft-Konto an eurem Gerät angemeldet? Und wundert euch, wieso ihr plötzlich mehr freien Speicher auf eurer Festplatte habt als vorher?

Dann könnte das an der SkyDrive liegen, die in Windows 8.1 mittlerweile tief im System verankert ist. Denn diese hat leider die Eigenheit, sämtliche Daten automatisch aus eurem SkyDrive-Ordner von der lokalen Festplatte zu löschen, sobald alle in den Online-Speicher hochgeladen sind. Das mag an einigen Stellen vielleicht sinnvoll sein, aber viele werden das sicher so nicht wollen. Denn es kann ja immerhin sein, dass man mit einem Windows 8-Notebook unterwegs ist und dann nicht an seine Daten kommt.

Im Windows Explorer werden die Daten zwar angezeigt, jedoch handelt es sich hierbei lediglich um Offline-Metadaten. Das sieht man auch in der Spalte Verfügbarkeit, dort steht dann entsprechend „Online verfügbar“. Die eigentliche Datei wird erst auf expliziten Wunsch bzw. beim Öffnen heruntergeladen und erhält dann das Attribut „Offline verfügbar“.

Wer nach wie vor sämtliche Daten auch auf dem Gerät behalten möchte, muss eine kleine Einstellung innerhalb der SkyDrive-App vornehmen. Sobald diese geöffnet ist, wechselt man über die Charms-Bar in die Einstellungen und dort in die Optionen. Dort gibt es auch nur die eine Einstellungsmöglichkeit „Auf alle Dateien offline zugreifen“ Sobald man den Regler hier auf Ein gestellt hat, hat man jetzt und für die Zukunft sämtliche Dateien in der Cloud und auf dem Gerät.

Schöner wäre natürlich gewesen, wenn es standardmäßig genau anders herum gewesen wäre …

Quelle

FRITZ!WLAN USB Stick und Windows 8.1 – Die Lösung des Problems!

Ein Gastbeitrag von cybot. Vielen Dank dafür!

Mittlerweile gibt es einen Treiber von AVM. Dieser Workaround ist daher nicht mehr notwendig. Für mehr Infos, schaut hier vorbei:
https://bildit.wordpress.com/2013/11/18/fritzwlan-usb-stick-und-windows-8-1-offizieller-beta-treiber-von-avm/

Das Problem:
Windows 8.1 ist seit ein paar Tagen verfügbar und die meisten User von Windows 8 werden wohl auch upgegradet haben. So auch ich. Den Zugang zu unserem WLAN hat ein FRITZ!WLAN USB Stick N hergestellt, was bisher auch nie ein Problem war. Leider lief der Stick nach dem Upgrade auf Windows 8.1 nicht mehr wie gewünscht, obwohl der korrekte Treiber von AVM installiert war. Zum einen brauchte der Stick sehr lange, um überhaupt eine Verbindung herzustellen, zum anderen funktionierte das Internet damit nur auf dem Windows Desktop, nicht aber in der Modern UI! Für Apps heißt es: Keine Internetverbindung!

Zieht man Google zu Rate, findet man massenhaft Menschen, die mit dem FRITZ!WLAN USB Stick N unter Windows 8.1 dieselben Probleme haben. Ich war also kein Einzelfall. Das Problem: Die offiziellen Treiber von AVM sind nicht (bzw. nur teilweise) mit Windows 8.1 kompatibel! Obwohl sie sich fehlerlos installieren lassen. Ein Wechsel von der AVM Software zu Microsoft WLAN hatte bei mir keine Funktion und bei einigen anderen versagte danach auch der Rest des Treibers, bis zu einer Neuinstallation.

Die Lösungsidee:
Da der FRITZ!WLAN USB Stick N einen Atheros Chip verwendet, lassen sich die in der Windows Treiberdatenbank integrierten Atheros Treiber des Modells TG121n USB Wireless Adapter wunderbar dafür verwenden, allerdings wird dieser Treiber ohne eine kleine Vorarbeit nicht aufgeführt.

Die Lösung:
WICHTIG:
 Folgende Anleitung wurde unter dem FRITZ!WLAN USB Stick N erstellt und getestet. Damit funktioniert es tadellos. Allerdings berichten andere Nutzer, dass es bei anderen Sticks von AVM nicht immer funktioniert, da teilweise auch ein anderer Chip verbaut ist.

Um den Treiber verfügbar zu machen, installiert ihr zunächst die INF Datei des Windows 7 Treibers.  Dazu ladet ihr hier die ZIP Datei unter Windows driver herunter und entpackt sie an einen beliebigen Ort.

01

Anschließend macht ihr einen Rechtsklick auf arusb_win7x.inf (32bit: arusb_win7.inf) und klickt auf installieren. Dadurch wird der oben genannte Treiber in der Datenbank auch installierbar.

02

Falls ihr den AVM Treiber bereits installiert hattet, sollte er nun vollständig entfernt und danach der Geräte Manager geöffnet werden.

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Wenn der Stick nicht wie oben dargestellt wird, dann lasst den Geräte Manager nach geänderter Hardware suchen. Eventuell ist es auch notwendig, den Stick neu einzustecken.

Macht nun einen Rechtsklick auf den Eintrag und klickt auf Treibersoftware aktualisieren. Daraufhin öffnet sich folgendes Fenster:

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Wählt Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen.

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Hier durchsucht ihr nicht die Festplatte, sondern wählt den Treiber aus der Datenbank: Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen. Macht anschließend einen Doppelklick auf Alle Geräte, sodass folgendes Fenster erscheint:

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Hättet ihr die INF-Datei nicht installiert, gäb es den Hersteller Atheros Communications Inc. nicht. Diesen wählt ihr nun aus, scrollt rechts herunter und wählt den TG121n USB Wireless Adapter und klickt auf Weiter.

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Ihr bestätigt die Installation mit einem Klick auf Ja.

Dadurch wird der Treiber erfolgreich installiert und der Geräte Manager lässt sich Schließen. Unser FRITZ!WLAN USB Stick N ist nun für Windows ein TG121n USB Wireless Adapter und wird auch überall im System so genannt.

08

Herzlichen Glückwunsch! Der Stick lässt sich nun wie gewohnt verwenden!

Quelle