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OneNote jetzt kostenlos – Einrichtung der Synchronisation für mobile Geräte

Gute Nachricht für alle Notiz-Freunde: OneNote, das Notizprogramm aus dem Hause Microsoft, ist nun kostenlos zu haben. Für Windows war es bisher nur als Teil von Office verfügbar, für Mac ist es ganz neu. Außerdem gibt es Apps für Android, iOS und Windows Phone. Linux wird leider nicht unterstützt (welch Wunder). Dort könnte man jedoch auf die Web-App zurückgreifen, was zugegeben aber nur ein schwacher Trost ist.
Herunterladen könnt ihr euch OneNote unter http://www.onenote.com/.

Ich selbst bin schon lange überzeugter Nutzer von OneNote. Zwar war es bisher keine wirklich intensive Nutzung – dafür halte ich (leider) zu wenig fest – aber wenn ich mal Notizen gemacht habe, dann in OneNote. Handling und Optik gefallen mir einfach gut. Da ich unterwegs keine Notizen mache, kannte ich aber auch nur die Desktop-Anwendung für Windows, nicht die mobilen Apps.
Fairerweise muss ich dazusagen, dass ich keines der Konkurrenzprodukte (z.B. Evernote) getestet habe, da ich den Sync auf mobile Geräte einfach nicht brauchte.

OneNote 2010 unter Windows 7
OneNote 2010 unter Windows 7

Den kostenlosen Release von OneNote habe ich jetzt aber mal zum Anlass genommen, zum einen Ordnung in meine bisherigen Notizen zu bringen, zum anderen aber auch die Nutzung von OneNote auf meinem Android-Smartphone und iPad Air voranzubringen. Dazu sei gleich gesagt, dass man für die Nutzung der Apps zwingend ein Microsoft-Konto benötigt. Dort werden die Notizen auch gespeichert. Speichern der Daten lokal direkt auf dem mobilen Gerät ist nicht vorgesehen. Da ich aber ohnehin schon lange ein MS-Konto habe und auch in Windows 8.1 nutze, ist das für mich kein Problem.

Bei dem Sync der Notizen über diverse Plattformen hinweg muss man allerdings ein paar Dinge beachten.

Ich habe meine am Desktop erstellten Notizbücher bereits länger in meinem OneDrive-Ordner gespeichert, damit meine Notizen über die Cloud mit meinem Rechner im Büro synchronisiert werden. Und die OneDrive ist eben mein bevorzugter Cloud-Speicher. Daher ging ich davon aus, dass ich die Notizbücher einfach in den Apps auf den mobilen Geräten und in der Web-App öffnen und bearbeiten könnte. Doch Pustekuchen. Sie wurden mir dort gar nicht angezeigt, ich konnte auf den Synchronisieren-Button drücken, sooft ich wollte.
Ähnliches galt für die Web-App. Zwar konnte ich die Dateien in der Webansicht meiner OneDrive sehen, doch wenn ich ein Notizbuch öffnen wollte, wurde es einfach nur heruntergeladen.

Der Trick ist, dass man die Notizbücher erst quasi konvertieren muss, damit die Web-App und die mobilen Apps damit zurechtkommen. Bzw. müssen die Notizbücher erst freigegeben werden, das Konvertieren geschieht dann automatisch.

Dazu geht man in OneNote auf Datei -> Freigeben. Dort wählt man oben das entsprechende Notizbuch aus, wählt unter Freigeben in „Web“ aus und meldet sich unter Webspeicherort mit seinem Microsoft-Konto an. Dann sieht man die Ordner, die sich bereits auf der OneDrive befinden und kann den gewünschten auswählen. Abschließend ein Klick auf Notizbuch freigeben und ein kleiner Fortschrittbalken erscheint. Nach der Konvertierung kommt eine Meldung, dass die Freigabe erfolgreich war und die Frage, ob man andere per Mail darüber informieren möchte. Das kann man verneinen bzw. abbrechen.

Notizbücher freigeben
Notizbücher freigeben

Ein Blick in die entsprechenden Ordner zeigt dann auch, dass wirklich eine Kovertierung durchgeführt wurde. Die einzelnen Notizbücher und Abschnitte liegen nun nicht mehr als Ordner und Dateien auf der Festplatte, sondern sind komplett auf die OneDrive migriert. Man sieht nur noch eine Internetverknüpfung.

Die Konvertierung ist auch anhand der Dateien im Explorer sichtbar
Die Konvertierung ist auch anhand der Dateien im Explorer sichtbar

Auch in OneNote selbst sieht man, dass die Notizbücher nun richtig online in der OneDrive liegen. Die kleine Erdkugel am Buch-Symbol zeigt es an. Außerdem gibt es dort nun ein kreisförmigen Zeichen für die Synchronisierung samt einem Check, der die erfolgreiche Synchronisation anzeigt.

Man sieht, ob ein Notizbuch online freigegeben wurde oder nicht.
Man sieht, ob ein Notizbuch online freigegeben wurde oder nicht.

Sind alle gewünschten Notizbücher auf diese Weise online bereitgestellt worden, steht einem Zugriff über die Web-App und die mobilen Apps nichts mehr im Wege. Wie das in der jeweiligen App funktioniert, ist aber selbsterklärend. Man muss einfach die OneNote-App installieren und sich mit seinem Microsoft-Konto dort anmelden. Schon sollten nach einer kurzen Zeit der Synchronisierung sämtliche Notizbücher auftauchen.

Die OneNote-Apps sind sowohl für Android-Smartphones als auch für das iPad optisch keine Augenweide, aber sie erfüllen ihren Zweck. Dabei gefällt mir persönlich das flache Design der Android-Version besser. Die iOS-Version scheint auch nicht im iOS 7-Look angepasst zu sein. Hier seht ihr ein paar Screenshots.

OneNote auf Android-Smartphones
OneNote auf Android-Smartphones
OneNote auf dem iPad
OneNote auf dem iPad
Web-App - OneNote im Browser
Web-App – OneNote im Browser

Falls ihr also noch nach einer guten Notiz-App sucht, gebt OneNote eine Chance. Vielleicht gefällt es euch auch.

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Apple, ein Seitensprung – Teil 3, das iPad Air und wie ich damit klarkomme

Nun haben wir es also seit einigen Wochen – das iPad Air. Ich habe bereits beschrieben, warum ich als eingefleischter Windows- und Android-Nutzer mich beim Tablet gerade für das iPad Air aus dem Hause Apple entschieden habe – obwohl ich durchaus meine Bedenken hatte und auch nicht alles toll finde, was Apple so macht. Und warum es ein Abenteuer für mich ist. Den Bestellvorgang habe ich ebenfalls schon in höchsten Tönen gelobt. Jetzt will ich also ein paar Gedanken zum iPad Air schreiben, und wie ich und meine Frau so damit zurechtkommen. Erwartet keinen Test, denn davon gibt es bereits sehr viele von Leuten, die so etwas besser können als ich und mehr Erfahrung auch mit anderen Vergleichsgeräten haben. Für uns ist es das erste Tablet.

iPad Air
iPad Air

Wie in Teil 1 angedeutet, habe ich bisher bewusst Produkte aus dem Hause Apple gemieden. Nicht, weil ich per sé etwas gegen Apple habe oder deren Produkte nicht gut finde. Nein, zum einen, weil ich nicht hinter Apples Firmenpolitik stehe (was ich aber nicht weiter thematisieren will), zum anderen aber auch, weil Apple die Nutzer massiv einschränkt und einem das eigene Ökosystem aufzwingt. Alles natürlich nur zur eigenen Sicherheit. Blabla, ich kann auf mich selbst aufpassen!

Bei Android lassen sich Daten ganz einfach aufs mobile Gerät kopieren. Einfach anschließen und das Gerät wird als Laufwerk erkannt. Drag&Drop, fertig. Gilt für alles, Musik, Bilder, PDFs, Videos.
Unter iOS benötigt man zwingend iTunes. Für alles. Und Videos werden beim Sync dann auch noch konvertiert. Das dauert. Nichts mit mal einfach schnell ein paar Videos aufs iPad kopieren. Gut, iCloud ist auch eine Möglichkeit zum syncen, aber höchstens für kleine Dateien.

Google mag eine bestimmte App nicht und verbannt sie aus dem Play Store? Wayne, einfach apk herunterladen und App selbst manuell installieren. Ohne root, ganz einfach so. Oder einen der vielen weiteren Stores nutzen, wie z.B. Amazon.
Apple mag eine bestimmte App nicht und verbannt sie aus dem App Store? Ätsch! Pech gehabt! Wenn man nicht bereit ist, sein Gerät zu jailbreaken, dann muss man eben auf die App verzichten. Ist natürlich nur zu unserem Besten. Ja ne, is klar!

Aber hoppla, ich schweife ab. Was ich damit nur sagen wollte: Ich hatte meine Bedenken, dass ich, der ich die Freiheit von Google (Android) und Microsoft (Windows) gewöhnt bin, mit der Gefangenschaft in Apples Fängen nicht würde umgehen können. Und damit zurück zum iPad Air.

Zum Gerät an sich gibt’s nichts Neues zu sagen. Die Verarbeitung ist wirklich top, lediglich der Homebutton schließt in meinem Fall nicht 100%ig mit dem Rest des Gehäuses ab. Fährt man mit dem Finger drüber, spürt man eine leichte Kante. Ich weiß nicht, ob das ein Fehler ist oder dort gewisse Toleranz eingeplant werden muss. Auf jeden Fall stört es nicht und auch der Funktion tut es keinen Abbruch. Das hintere Aluminium-Gehäuse fühlt sich toll an, manchmal macht es sogar Spaß, das Gerät einfach nur mal in die Hand zu nehmen (oh Mann, wie peinlich klingt das denn …).
Das Display ist gigantisch! Die Farben sind super, das Betrachten von Bildern macht riesigen Spaß. Auch das Problem mit dem Gelbstich, das viele Nutzer melden, scheint dieses Gerät nicht zu haben. Der Touchscreen reagiert sehr gut, die Helligkeit überzeugt!
Leider befinden sich beide Lautsprecher an einer Seite, daher hat man kein Stereo, aber ansonsten kann man sich über den Klang nicht beschweren. Musik klingt verhältnismäßig gut und satt und auch die Lautstärke ist meines Erachtens hoch!
Gewicht. Kann man bei 469 g von Gewicht sprechen? Klar, man merkt, dass man etwas in der Hand hält, aber das iPad ist echt federleicht und lässt sich auch über einen längeren Zeitraum ohne Beschwerden in der Hand halten. Top!
Die Kamera zu beurteilen fällt mir schwer. Ich bin DSLR-Hobbyfotograf und sehr anspruchsvoll beim Thema Bildqualität. Kann sein, dass das iPad draußen bei gutem Licht einigermaßen gute Ergebnisse liefert. Meine Tests in den Räumen an Weihnachten waren einfach grottenschlecht! Die Kamera macht keinen Spaß! Aber das muss sie auch nicht, ich finde Fotografieren mit einem Tablet ohnehin albern und würde es nie machen. Von daher ist es mir egal, wie die Kamera so ist.
Die Performance. Hm. Ich habe wie gesagt noch keine Erfahrung mit anderen iOS-Geräten, aber man sagt Apple ja nach, dass Hard- und Software perfekt miteinander harmonieren. Leider scheint das mit dem iPad Air und iOS 7 nicht immer und überall zu stimmen. Klar, der neue 64bit-Prozessor samt Co-Prozessor bietet einiges an Leistung und spielt in der obersten Liga mit, obwohl es „nur“ ein Dual-Core ist. Das meine ich nicht. Man merkt aber, dass das Gerät nur 1 GB Arbeitsspeicher hat. In meinen Augen für ein Tablet zu wenig. (Selbst mein HTC One hat 2 GB.) Es gibt Momente, in denen das iPad dann doch mal stockt oder hakelt. Nein, es ist nicht dramatisch, und man kann damit leben, aber es ist eben nicht das, was ich von der Perfektion Apples erwartet habe. Dort soll doch immer alles so smooth laufen. Bleibt zu hoffen, dass iOS 7 dahingehend noch weiter optimiert wird.
Die Akkulaufzeit ist meines Erachtens sehr zufriedenstellend. Bei unserer Nutzung kommen wir mit einer Ladung locker auf 8-10 Stunden Aktivzeit. Allerdings spielen wir keine 3D-Spiele, höchstens 2D Casual Games.

Kommen wir zur Nutzung, und zu meinen Bedenken. Was Apps angeht und Apples Restriktionen: Bislang habe ich keine App gebraucht, die es nicht im App Store gibt. Von daher kann ich da nicht groß meckern. Ich hoffe, das bleibt so. Nicht, dass Apple irgendwann auf die Idee kommt und z.B. den VLC Media Player verbannt. Denn den brauche ich.
Apps an sich sollen ja unter iOS oft schöner und besser umgesetzt sein als die Android-Pendants. Das kann ich zumindest dahingehend bestätigen, als dass alle Apps, die wir nutzen, einwandfrei funktionieren. Auch da kann ich nicht klagen. Soweit also alles gut.

Was das Kopieren von Daten auf das iPad angeht: Das wäre in der Tat etwas, was mir wesentlich mehr Schmerzen bereiten würde, da ich iTunes einfach vermeiden will. Und da kommt mir entgegen, dass ich mir unabhängig vom iPad auch gerade ein Synology NAS gekauft habe und dort nun alle meine Daten liegen habe. Und Synology bietet diverse Apps für alle Plattformen an, mit denen man auf die Daten, Filme und Musik auf der NAS zugreifen und streamen kann. Und nicht nur das – alle Dateien können auf Dateiebene vom NAS heruntergeladen werden. So wie sie sind. Ohne Konvertierung. Und ohne iTunes! Das ist super, nur leider nicht Apples Verdienst. Der Dank geht hier an Synology, denn sie machen mir das Leben leichter. Ohne das NAS wäre ich wohl nicht ganz so glücklich.

Wie kompliziert Apple sein kann, habe ich bei PDFs gemerkt. Ich wollte meine eBooks in der App iBooks öffnen und lesen. Nur wollte iBooks die Dateien, die ich von meiner NAS kopiert hatte, partout nicht finden. Ich konnte sie zwar von der NAS öffnen, aber eben nicht offline anschauen. Offenbar beachtet iBooks nur einen bestimmten Ordner. Also wollte ich die PDFs per iTunes auf das iPad kopieren. Pustekuchen, iTunes zeigte mir einfach den Punkt „Bücher“ nicht an. Ich konnte keine Bücher synchronisieren. Also habe ich einen Trick probiert (Google sei Dank): Ich habe auf dem iPad eine Mail gesucht, die ein PDF enthält und habe das PDF abgespeichert. Prompt wurde es auch in iBooks angezeigt. Dann habe ich das Gerät wieder mit iTunes verbunden und siehe da – der Punkt „Bücher“ war nun da – mit der eben gespeicherten PDF. Und ich konnte meine anderen PDFs nun aufs Gerät kopieren. Warum so kompliziert? Bei Apple soll doch alles so einfach und intuitiv gehen!?

Zwischenfazit zum Thema Daten aufs Gerät kopieren? Da, wo mir das NAS hilft und ich iTunes vermeiden kann, ist alles super. Doch sobald ich dann doch auf iTunes angewiesen bin, geht das Drama los. Ich finde es einfach kompliziert. Wenn ich googlen muss, wie genau ich denn nun bestimmte Dateien aufs Gerät bekomme, dann kann ich nicht wirklich von Nutzerfreundlichkeit sprechen …
Und nebenbei frage ich mich immer noch, wieso ich dort in der Seitenleiste immer noch nicht „Bilder“ sehe – obwohl ich bereits Bilder synchronisiert habe.

Wo sind die Einträge "Bilder" und "Musik"!?
Wo ist der Eintrag „Bilder“!?

Hat man aber alles auf dem Gerät, was man so braucht, dann macht das iPad Air nur eines: Spaß! Ob man nur kurz was im Internet nachschauen möchte, ob man einfach mal Bock auf ein kleines Spielchen zwischendurch hat, seinen Freunden ein paar Bilder zeigen möchte oder mit Spotify Musik hören – alles geht schnell und wunderbar von der Hand.

Hm, jetzt kommt es mir vor, als hätte ich viel geschrieben, aber wenig gesagt. Egal! Ist ja mein Blog. 😉
Und ihr wisst jetzt: Das iPad Air ist super, ich habe den Kauf nicht bereut. Und meine Frau ist noch glücklicher damit. Ihr Notebook wurde seitdem nicht mehr angefasst. Also alles gut. Aber daran hat auch mein NAS seinen Anteil. Ohne das wäre ich nicht so zufrieden, soviel steht fest. Und die Nutzung von iTunes ist nicht so einfach und intuitiv wie es einem immer wahrgemacht wird. Zumindest nicht für einen Apple-Neuling, der an die einfache Bedienung von Windows gewöhnt ist. 😉 Einige Dinge verstehe ich einfach nicht.

Fazit: Ich habe den Seitensprung zu Apple nicht bereut – und fühle mich dabei auch gar nicht untreu. Aber Apple ist beileibe nicht der Traum, den viele immer träumen!

Apple, ein Seitensprung – Teil 2, Bestellvorgang

Der erste Schritt auf meinem Weg zu einem Apple-Gerät ist verständlicherweise das Besorgen desselben. Natürlich hätte ich das Gerät ganz oldschool offline vor Ort in einem Geschäft kaufen können, doch bevorzuge ich bei derartigen Einkäufen doch die Online-Bestellung und das Fernabsatzgesetz. Und da die Preise bei Apple-Produkten überall gleich zu sein scheinen und Apple es außerdem gestattet, alle ab November gekauften Produkte bis zum 7. Januar zurückzuschicken, habe ich es direkt im Apple-Store geordert.

Entschieden habe ich mich für die silberne WiFi-Version mit 32 GB (um auch Musik und Bilder zu speichern), dazu ein (rotes) Smart Cover als Schutz und zum Hinstellen.

apple_bestellung

Bestellt habe ich am 14. November und per Kreditkarte bezahlt. Als Lieferzeit wurde beim iPad selbst 5-7 Werktage angegeben, das Smart Cover war sofort lieferbar. Da es ohnehin erst zu Weinachten ausgepackt werden sollte, war mir die Lieferzeit egal. Am gleichen Tag schon kam die Versandbestätigung für das Cover, zwei Tage später war es auch da. Am 16. wurde dann auch das Gerät versendet (Standardversand), am 21. kam es an.

Am 29. November – am sogenannten Black Friday – war das iPad in der gewünschten Konfiguration dann plötzlich 45 € günstiger – 524 € statt 569 €. Man mag da jetzt von halten, was man will, ich aber wollte mir dieses Sparpotenzial nicht entgehen lassen. Also habe ich kurzerhand für das bereits gelieferte iPad eine Rücksendung beantragt und ein neues bestellt – für den besseren Preis. Da das iPad noch original verpackt und eingeschweißt war, hatte ich auch kein schlechtes Gewissen.

Angestoßen habe ich die Rücksendung bereits direkt morgens. Laut Apple würde sich ein Spediteur melden, um das Gerät abzuholen. Gegen 13:30 Uhr bekam ich einen Anruf von TNT, bei dem mir angeboten wurde, das Gerät noch am selben Tag abzuholen. Da ich nichts vor hatte und zuhause war, habe ich dankbar zugestimmt. Gegen 16 Uhr standen die auch vor der Tür und haben das Päckchen mitgenommen.

Am 2. Dezember kam dann zunächst eine Versandbestätigung für das zweite iPad, seltsamerweise mit Express-Versand, obwohl ich das nicht so bestellt hatte. Aber hey, was sollte ich schon dagegen haben. Später am gleichen Tag kam dann die Nachricht, dass auch meine Rücksendung eingetroffen sei.

Am 4. Dezember war das (zweite) iPad dann da. Die Lieferzeit von 5-7 Werktagen wurde damit locker eingehalten.

Am 5. Dezember war auch die Rückzahlung von Apple für das erste iPad auf meinem Konto angekommen. Und hier muss ich Apple wirklich mal ein dickes Lob aussprechen! Der gesamte Prozess der Rücksendung war rasent schnell; von Anstoß bis zum Erhalt des Geldes sind gerade einmal 4 Werktage vergangen! Für Bearbeitung, Abholung, Transport, Bearbeitung, Überweisung. Das ist phänomenal!

Auch der Bestellvorgang an sich war einfach und transparent. So muss das sein. Es hätte nicht besser laufen können. Da können sich andere mal eine dicke Scheibe von abschneiden!

Im nächsten Artikel dazu werde ich was zum iPad und das Apple-Ökosystem schreiben – allerdings erst nach Weihnachten. Also etwas Geduld bitte. 😉

Apple, ein Seitensprung – Teil 1, Einleitung

Ich liebe Android. Seit ich ein Smartphone habe – was zugegebenermaßen noch nicht lange ist, nämlich seit August 2011 – setze ich auf Android. Zuerst war es ein HTC Sensation mit Android 2.3 bzw. Android 4.0, danach und auch aktuell das HTC One mit Android 4.2 bzw. aktuell 4.3. Ich bin damit von Anfang an sehr gut klargekommen und konnte Kritik nie verstehen, Android sei nur was für Frickler, aber nicht zum täglichen Gebrauch. Gut, ich bin ITler und beschäftige mich gern mit solchen Dingen, meine Frau allerdings kam auch ohne technisches Wissen nach kurzer Eingewöhnungsphase sehr gut damit zurecht (HTC Desire S). Es tut das, was man eigentlich Apple-Geräten zuspricht: Es läuft einfach.

Meine Frau hat schon länger angedeutet, dass ihr jetziges Subnotebook (11,2“), das sie im Grunde nur für Internet genutzt hat, zu langsam ist. Zunächst wollte sie ein neues Notebook haben, doch nachdem sie ein Tablet in der Hand gehalten hat und ich ihr sagte, dass sie damit alles machen kann und es ihren Ansprüchen auch voll genügen würde, wollte sie doch lieber ein Tablet haben. Damit ist man ja auch „in“.

Nun denn, von den Android-Tablets hat mir einfach keines zugesagt, und auch meiner Frau gefiel das iPad auf Anhieb. Optik, Größe, Gewicht etc. Also haben wir uns entschlossen, uns zu Weihnachten ein iPad Air zu schenken.

Ich bin mir bewusst, dass ich bei Apple und dem iPad einige Freiheiten, die Android und die dazugehörigen Geräte bieten, nicht mehr haben werde. Keine Apps mehr vorbei am Store installieren. Nicht mehr einfach am Rechner anschließen und wie einen Datenträger nutzen, um Daten zu kopieren. Und ich bin gespannt, wie ich damit klarkommen werde. Aber ich will mich dieser Herausforderung stellen. 🙂

So viel als Einleitung; und um zu verstehen, warum ich den Titel „Seitensprung“ gewählt habe: Ein überzeugter Android-Nutzer wagt einen Abstecher zu Apple.

Im nächsten Beitrag geht es dann um die Bestellabwicklung.