Archiv der Kategorie: Software + Tools

Vorstellung von verschiedener Software und Tools, die das Arbeiten mit dem PC erleichtern.

Windows 8.1 – Standorteinstellungen ausgegraut?

Bei der Installation von Windows 8 bzw. Windows 8.1 wird man gefragt, ob man Windows und den Apps erlauben möchte, Standortinformationen des Gerätes abzurufen. Wer das nicht möchte – sei es aus Sicht des Datenschutzes oder weil man es ohnehin nicht braucht -, sollte den Regler hier auf Aus stellen.

Sollte man seine Meinung später ändern, so findet man in den PC-Einstellungen der ModernUI (Charms-Bar → PC-Einstellungen) unter Datenschutz → Position den entsprechenden Regler. Dort kann man die Option Windows und Apps die Verwendung meines Standorts erlauben wieder aktivieren. Anschließend kann man dann noch definieren, welchen Apps diese Berechtigung gestattet wird.

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Allerdings kann es sein, dass der Regler ausgegraut ist und es damit nicht erlaubt, die Funktion zu aktivieren.

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Ist das der Fall, muss man in der Systemsteuerung zunächst die Grundfunktion aktivieren. Dazu öffnet man die Systemsteuerung und geht in die Standorteinstellungen. Dort muss der Haken bei „Plattform für Windows-Position aktivieren“ gesetzt werden, anschließend bestätigt man das mit einem Klick auf Anwenden.

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Ist das geschehen kann man nun zurück in die Positionseinstellungen der ModernUI wechseln und der Regler sollte nun verwendbar sein und nicht mehr ausgegraut.

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Windows 8.1 & SkyDrive – alle Dateien offline verfügbar machen

sky2Ihr habt auf Windows 8.1 upgegradet und seid mit einem Microsoft-Konto an eurem Gerät angemeldet? Und wundert euch, wieso ihr plötzlich mehr freien Speicher auf eurer Festplatte habt als vorher?

Dann könnte das an der SkyDrive liegen, die in Windows 8.1 mittlerweile tief im System verankert ist. Denn diese hat leider die Eigenheit, sämtliche Daten automatisch aus eurem SkyDrive-Ordner von der lokalen Festplatte zu löschen, sobald alle in den Online-Speicher hochgeladen sind. Das mag an einigen Stellen vielleicht sinnvoll sein, aber viele werden das sicher so nicht wollen. Denn es kann ja immerhin sein, dass man mit einem Windows 8-Notebook unterwegs ist und dann nicht an seine Daten kommt.

Im Windows Explorer werden die Daten zwar angezeigt, jedoch handelt es sich hierbei lediglich um Offline-Metadaten. Das sieht man auch in der Spalte Verfügbarkeit, dort steht dann entsprechend „Online verfügbar“. Die eigentliche Datei wird erst auf expliziten Wunsch bzw. beim Öffnen heruntergeladen und erhält dann das Attribut „Offline verfügbar“.

Wer nach wie vor sämtliche Daten auch auf dem Gerät behalten möchte, muss eine kleine Einstellung innerhalb der SkyDrive-App vornehmen. Sobald diese geöffnet ist, wechselt man über die Charms-Bar in die Einstellungen und dort in die Optionen. Dort gibt es auch nur die eine Einstellungsmöglichkeit „Auf alle Dateien offline zugreifen“ Sobald man den Regler hier auf Ein gestellt hat, hat man jetzt und für die Zukunft sämtliche Dateien in der Cloud und auf dem Gerät.

Schöner wäre natürlich gewesen, wenn es standardmäßig genau anders herum gewesen wäre …

Quelle

FRITZ!WLAN USB Stick und Windows 8.1 – Die Lösung des Problems!

Ein Gastbeitrag von cybot. Vielen Dank dafür!

Mittlerweile gibt es einen Treiber von AVM. Dieser Workaround ist daher nicht mehr notwendig. Für mehr Infos, schaut hier vorbei:
https://bildit.wordpress.com/2013/11/18/fritzwlan-usb-stick-und-windows-8-1-offizieller-beta-treiber-von-avm/

Das Problem:
Windows 8.1 ist seit ein paar Tagen verfügbar und die meisten User von Windows 8 werden wohl auch upgegradet haben. So auch ich. Den Zugang zu unserem WLAN hat ein FRITZ!WLAN USB Stick N hergestellt, was bisher auch nie ein Problem war. Leider lief der Stick nach dem Upgrade auf Windows 8.1 nicht mehr wie gewünscht, obwohl der korrekte Treiber von AVM installiert war. Zum einen brauchte der Stick sehr lange, um überhaupt eine Verbindung herzustellen, zum anderen funktionierte das Internet damit nur auf dem Windows Desktop, nicht aber in der Modern UI! Für Apps heißt es: Keine Internetverbindung!

Zieht man Google zu Rate, findet man massenhaft Menschen, die mit dem FRITZ!WLAN USB Stick N unter Windows 8.1 dieselben Probleme haben. Ich war also kein Einzelfall. Das Problem: Die offiziellen Treiber von AVM sind nicht (bzw. nur teilweise) mit Windows 8.1 kompatibel! Obwohl sie sich fehlerlos installieren lassen. Ein Wechsel von der AVM Software zu Microsoft WLAN hatte bei mir keine Funktion und bei einigen anderen versagte danach auch der Rest des Treibers, bis zu einer Neuinstallation.

Die Lösungsidee:
Da der FRITZ!WLAN USB Stick N einen Atheros Chip verwendet, lassen sich die in der Windows Treiberdatenbank integrierten Atheros Treiber des Modells TG121n USB Wireless Adapter wunderbar dafür verwenden, allerdings wird dieser Treiber ohne eine kleine Vorarbeit nicht aufgeführt.

Die Lösung:
WICHTIG:
 Folgende Anleitung wurde unter dem FRITZ!WLAN USB Stick N erstellt und getestet. Damit funktioniert es tadellos. Allerdings berichten andere Nutzer, dass es bei anderen Sticks von AVM nicht immer funktioniert, da teilweise auch ein anderer Chip verbaut ist.

Um den Treiber verfügbar zu machen, installiert ihr zunächst die INF Datei des Windows 7 Treibers.  Dazu ladet ihr hier die ZIP Datei unter Windows driver herunter und entpackt sie an einen beliebigen Ort.

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Anschließend macht ihr einen Rechtsklick auf arusb_win7x.inf (32bit: arusb_win7.inf) und klickt auf installieren. Dadurch wird der oben genannte Treiber in der Datenbank auch installierbar.

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Falls ihr den AVM Treiber bereits installiert hattet, sollte er nun vollständig entfernt und danach der Geräte Manager geöffnet werden.

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Wenn der Stick nicht wie oben dargestellt wird, dann lasst den Geräte Manager nach geänderter Hardware suchen. Eventuell ist es auch notwendig, den Stick neu einzustecken.

Macht nun einen Rechtsklick auf den Eintrag und klickt auf Treibersoftware aktualisieren. Daraufhin öffnet sich folgendes Fenster:

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Wählt Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen.

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Hier durchsucht ihr nicht die Festplatte, sondern wählt den Treiber aus der Datenbank: Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen. Macht anschließend einen Doppelklick auf Alle Geräte, sodass folgendes Fenster erscheint:

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Hättet ihr die INF-Datei nicht installiert, gäb es den Hersteller Atheros Communications Inc. nicht. Diesen wählt ihr nun aus, scrollt rechts herunter und wählt den TG121n USB Wireless Adapter und klickt auf Weiter.

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Ihr bestätigt die Installation mit einem Klick auf Ja.

Dadurch wird der Treiber erfolgreich installiert und der Geräte Manager lässt sich Schließen. Unser FRITZ!WLAN USB Stick N ist nun für Windows ein TG121n USB Wireless Adapter und wird auch überall im System so genannt.

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Herzlichen Glückwunsch! Der Stick lässt sich nun wie gewohnt verwenden!

Quelle

PC-Upgrade – ein paar Worte

Einleitung
Nach etwa dreieinhalb Jahren ist es soweit – ich habe meinem PC (ja, ich gehöre noch zu den Leuten, die einen echten PC zuhause haben und nutzen) ein Upgrade verpasst.
Nun ist es nicht so, dass ich mit meiner bisherigen Hardware unzufrieden war, obwohl sie schon länger nicht mehr aktuell ist, aber auf mein verändertes Nutzungsverhalten musste nun auch entsprechende Hardware her. In beschäftige mich seit einigen Monaten intensiv mit dem Thema Bildbearbeitung und da merkt man doch hier und da bei der Arbeit mit Photoshop und Lightroom, dass die Hardware die Arbeit doch ein wenig verlangsamt und dadurch den Spaß trübt. So dauerte das Anwenden bestimmter Filter schon mal recht lange.
Wie gesagt hatte ich bis jetzt immer das Gefühl, einen guten und schnellen PC zu haben, doch trotzdem wurde der Wunsch nach besserer Hardware immer stärker; als ich dann quasi sofort einen Käufer meiner bisherigen Hardware gefunden hatte, war die Entscheidung schnell gefällt.
Da ich für Bildbearbeitung keine neue High-End-Grafikkarte benötige, habe ich meine „alte“ Gainward GTX570 Phantom behalten und nur die Kernkomponenten CPU, Board und Speicher getauscht. Und da mein altes Netzteil nicht mit den neuen Stromspartechniken der Haswell-CPUs klarkommt, habe ich auch ein neues Netzteil besorgt. Das hatte ich aber ohnehin schon länger vor.

Die Hardware
Folgende Upgrades wurden durchgeführt:
CPU:               Intel Core i7 860 → Intel Core i7 4770 (Haswell)
Board:           ASUS P7P55D-E → Gigabyte GA-H87-HD3
RAM:             Kingston HyperX blu 8 GB → Kingston HyperX blu 16 GB
Netzteil:       be quiet Pure Power L7 530 W → Enermax Revolution87+ 550 W

Übernommene Komponenten des bisherigen Systems:
SSD:              Samsung 830 Series 128 GB
HDD:            Seagate Barracuda 750 GB
Grafik:          Gainward GTX 570 Phantom
Kühler:         Scythe Mugen 3
Gehäuse:      Cooler Master CM690

Die neuen Sachen!
Die neuen Sachen!

Benchmarks
Benchmarks sind nur Zahlen, die für die gefühlte Performance keine Rolle spielen, dennoch geben sie theoretischen Aufschluss über die Leistungsfähigkeit der Hardware und über Unterschiede zwischen verschiedener Hardware. Daher habe ich sowohl auf dem alten System als auch auf dem neuen verschiedene Benchmarks laufen lassen, um vergleichen zu können, wie viel besser die neue Hardware in der Theorie ist.
Zuvor sei gesagt, dass die Punktzahl bei 3DMark und PCMark auch die Leistung der Grafikkarte beinhaltet. Und da die sich nicht verändert hat, lässt sich daraus nicht wirklich errechnen, um viel Prozent die neue CPU schneller ist. Insofern lässt sich daraus kein echter Vergleich herstellen, dennoch ist es ein guter Überblick über die Gesamtperformance des Systems.

3DMark

3DMark - Alter PC
3DMark – Alter PC
3DMark - Neuer PC
3DMark – Neuer PC

Wie man sieht, schneidet der neue Rechner in allen drei Tests besser ab als der alte. Allerdings gibt es Unterschiede im Abstand. Während es im „Ice Storm“-Test knapp 40 % mehr Punkte gibt, sind es im grafiklastigen „Fire Strike“ „nur“ 10 %. Wie bereits erwähnt, liegt das daran, dass die Grafikkarte nicht ersetzt wurde.

PCMark 7

PCMark7 - Alter PC
PCMark 7 – Alter PC
PCMark7 - Neuer PC
PCMark 7 – Neuer PC

Auch bei PCMark 7 wird das ganze System samt der Grafikleistung getestet, allerdings ist die Anforderung an die Grafikkarte nicht so hoch. Und das zeigt sich prompt wieder in nackten Zahlen, denn auch hier gibt es einen Leistungszuwachs von ca. 35 %.

Cinebench

Cinebench - Alter PC
Cinebench – Alter PC
Cinebench - Neuer PC
Cinebench – Neuer PC

Cinebench bietet die Möglichkeit, die reine CPU-Leistung zu testen. Und dort kann der neue Prozessor natürlich zeigen, was in ihm steckt. Da hier die Grafikkarte keinen Einfluss mehr hat, kommen auch gleich andere Zahlen zum Vorschein. Im Multicore-Test kommt der alte PC auf 460 Punkte, während die neue Hardware 755 Punkte schafft – ein Leistungssprung von knapp 65 %. Im Test mit nur einem Kern fällt es nicht ganz so deutlich aus, aber auch dort sind es immerhin knapp 52 % – mit Punkten von 102 zu 155.

Nimmt man also die reine CPU-Leistung – auf die es mir bei meinem Upgrade ja auch in erster Linie ankam – so bringt mir das Upgrade einen theoretischen Leistungszuwachs von über 60 %. Ich denke, damit kann man sagen, dass es sich gelohnt hat, oder?

Praxis
Doch was bringen einem diese Zahlen – auf die gefühlte Geschwindigkeit kommt es an. Und darum geht es jetzt. Als Referenz dienen die Bildbearbeitungsprogramme, mit denen ich arbeite. Das wären Lightroom 4.4, Photoshop CS6 und Photomatix Pro 4.2.
In meinem Workflow kommt es auch mal vor, dass die drei eben erwähnten Programme gleichzeitig geöffnet sind. Das hat die alte Hardware schon mal ziemlich ausgereizt. Gerade wenn man aus Lightroom ein paar Bilder an Photoshop übergibt, z.B. um ein Panorama zu erstellen, braucht es viel Leistung. Vor allem der Speicher war schnell zu voll, sodass Photoshop zum Teil die Arbeit eingestellt hat.
Mit nun 16 GB RAM bin ich da hoffentlich erst einmal auf der sicheren Seite. Bisher jedenfalls habe ich keine Meldung bekommen, dass mein Speicher voll sei.
Aber auch das Arbeiten an sich fühlt sich zum großen Teil wesentlich schneller an. Ich habe keine genauen Zeitmessungen durchgeführt, jedoch hat das Erstellen eines Panoramas aus vier 16bit TIFFs bisher deutlich über eine Minute gedauert, bis Photoshop alle Bilder geöffnet, gerendert und zusammengefügt hatte. Nun sind es gerade mal 30 Sekunden.
Lightroom rendert die Vorschaubilder standardmäßig nur minimal, sodass beim reinzoomen immer temporär nachgerendert wird. Da man in Lightroom nicht-destruktiv arbeitet, werden beim Öffnen eines Bildes die bereits vorgenommenen Änderungen jedesmal wieder angewendet – es werden also die Algorithmen berechtet, was je nach Menge der Anpassungen dauern kann. Auch da musste ich bisher bei einigen Bilder bis zu mehreren Sekunden warten. Nun geht sowohl das Nachrendern der Vorschauen sowie das Berechnen der Algorithmen nahezu unverzüglich und ist mit kaum Verzögerung verbunden.
Das Zusammenfügen eines HDR-Bildes in Photomatix mit automatischer Ausrichtung der Bilder, Rauschreduzierung, Entfernen chromatischer Aberrationen und Geisterbildern hat sich auch stark beschleunigt. Musste ich bisher rund eine Minute warten, bis Photomatix bereit für Anpassungen war, sind es jetzt nur noch 30 Sekunden. Zumeist mache ich Rauschreduzierung und dergleichen aber schon in Lightroom, sodass ich diese Optionen in Photomatix deaktivieren kann und nur das Ausrichten und überblenden dort erledigen lasse. Das dauert nun lediglich 5 Sekunden, bisher waren es auch 20-25.
Insgesamt kann ich also schon sagen, dass mein PC durch das Upgrade deutlich schneller arbeitet und ich meinem Hobby – der Bildbearbeitung – nun entspannter und zeitsparender nachkommen kann.

Boot
Nicht kriegsentscheidend aber doch immer toll ist es, wenn der Rechner möglichst schnell hochfährt. Mein alter PC lief da mit SSD schon gar nicht schlecht und brauchte rund 30 Sekunden, bis er einsatzbereit war. Nun – auch dank des neues Boards, das seinen BIOS-POST deutlich schneller erledigt – braucht man Rechner gerade mal 20 Sekunden vom Druck auf den Power-Knopf bis er bereit ist zum Arbeiten. Das finde ich schon recht schnell. Ich habe dazu auch ein Video erstellt, das das Ganze zeigt.

Fazit
Nun ja, nach dreieinhalb Jahren habe ich es also gewagt, mein rund laufendes System zu erneuern. Und ich brauche es wohl nicht zu bereuen. Sowohl in der Theorie als auch in der Praxis ist der Rechner durch das Upgrade auf Haswell deutlich schneller. Was ja zu erwarten war, aber dennoch gibt das ein gutes Gefühl. Nach wie vor kann ich aber sagen, dass im Grunde meine alte Konfiguration mit dem Core i7 der ersten Generation heute immer noch für die alltäglichen Dinge ausreicht.

App-Test Skyscanner

Ich wurde gebeten, die App Skyscanner einem kleinen Test zu unterziehen und dieser Bitte komme ich gerne nach.

Wie der Name schon sagt, ist es die App für den Service von www.skyscanner.de, einer Reisesuchmaschine, die „Millionen von Flügen von mehr als tausend Fluggesellschaften sowie Autovermietungen, Hotels, Urlaubsangebote und Versicherungen“ vergleicht (Quelle: http://www.skyscanner.de/aboutskyscanner.aspx). Die Webseite bietet Preisvergleiche von Flügen, Hotels und Mietwagen; die App hingegen beschränkt sich (noch) auf die Flüge. Es gibt für jede Plattform eine App, also iOS, Android, Windows Phone, Blackberry und Windows 8. Ich allerdings beschränke mich hier darauf, wie die App unter Windows 8 funktioniert und was sie bietet.

Die Installation der App gestaltet sich natürlich recht einfach, indem man im Store nach ihr sucht und sie einfach installiert. Auffällig ist hier die doch relativ hohe Bewertung der App mit über 4 Sternen. Ob ich diese Meinung teile und warum oder warum nicht, wird sich im Laufe des Tests herausstellen.

Ist die App installiert, lässt sie sich einfach mit einem Klick auf die entsprechende Kachel starten und es erscheint die Startseite. Und hier schon mal ein Lob von meiner Seite. Obwohl die Startseite schon alle wesentliche Dinge enthält, die zunächst wichtig sind, wirkt sie aufgeräumt und übersichtlich. Oben links befindet sich das Logo, darunter die Zentrale, in der alle Angaben getätigt werden müssen, und rechts neben dem Kasten noch eine Werbeeinblendung.

Wie schon erwähnt liefert der graue Kasten bereits alle Elemente, die im ersten Schritt für eine Flugsuche wichtig sein: Alles ist ansprechend groß und gut beschriftet, sodass man sich sehr gut zurechtfindet. Man merkt, dass die App für die Bedienung per Touch optimiert wurde. Und obwohl ich keinen Touchscreen habe und alles mit der Maus bediene, habe ich auch da keine Einschränkungen.

Oben befinden sich direkt die Eingabemasken für den Abflug- und den Zielflughafen. Klickt man auf die Schaltfläche, öffnet sich links eine Seitenleiste, in der man den Ort eintippen kann. Beim Tippen wird bereits nach entsprechenden Flughäfen gefiltert, sodass man oft nur ein paar Buchstaben einzugeben braucht, bis man den gewünschten Flughafen findet.

Klickt man ihn an, schließt sich die Seitenleiste und die Eingabe wird in das Feld übernommen. Hat man einen Flughafen ausgewählt, erscheinen rechts gleich Vorschläge über aktuell günstige Flüge von diesem Flughafen aus. Hierbei handelt es sich natürlich um Werbung, die aber durchaus legitim ist und bei kleineren Monitoren nicht ohne Scrollen zu sehen ist, also nicht störend wirkt.

Die Auswahl des Zielflughafens erfolgt natürlich auf die gleiche Art und Weise. Oberhalb der Eingabemaske lässt sich noch anhaken, dass nur Direktflüge gesucht werden, also Flüge ohne Zwischenlandung.

Rechts davon kann man definieren, mit wie vielen Personen man den Flug antreten will, und zwar die Anzahl der Erwachsenen, der Kinder und der Babys. Positiv anzumerken ist, dass sich das Fenster nicht bei jedem Klick schließt, sondern dass sich alle drei Angaben in einem Rutsch machen lassen.

Weiterhin hat man zwei Felder mit Kalendern in der Monatsansicht, in denen sich die Tage für die Hin- und Rückreise festlegen lassen. Entfernt man den Haken bei „Hin- und Rückreise“ ergraut der Kalender unter Rückreise und lässt keine Eingaben mehr zu. Hat man beide Tage ausgewählt, wird der gewünschte Zeitraum farblich hervorgehoben und mit einem Klick auf den großen Button „Suchen“ wird die Suche gestartet.

Die Suche kann durchaus mal ein paar Sekunden dauern. Die ersten Suchergebnisse werden jedoch schon recht schnell angezeigt, während die Suche weiterläuft und ergänzt wird. Die Anzeige erhält alle relevanten Informationen zu Hin- und Rückflug: Die Airline, Start- und Ankunftszeit, die Anzahl der Stopps sowie die Dauer des Fluges.

Jetzt hat man links die Möglichkeit, die Ergebnisse nach bestimmten Kriterien zu sortieren, z.B. nach Anbieter, Anzahl der Stopps oder die Flugdauer – und natürlich nach dem Preis, was auch die Standardeinstellung ist. Mit einem Klick auf das gewünschte Kriterium wird die Liste unverzüglich und sehr schnell neu sortiert.

Oben kann man die Suchergebnisse filtern. So lassen sich z.B. Flüge mit mehr als einem Stopp oder zu lange Flüge direkt ausschließen. Sehr gut und elegant gelöst finde ich, dass die Filterung direkt „live“ erfolgt. Wählt man also beispielsweise gewisse Fluglinien per Klick auf die entsprechende Kachel ab, verschwinden alle Flüge dieser Gesellschaft sofort aus den Ergebnissen, ohne dass es einer erneuten Bestätigung bedarf.

Per Klick auf ein ansprechendes Ergebnis bekommt man eine Zusammenfassung, die alle wichtigen Informationen enthält. Natürlich Abflugszeiten der Hinreise und Rückreise, die Anzahl der Personen und den Preis. Wichtig sicherlich auch der Anbieter, der diesen Flug anbietet. Passt alles, erfolgt ein Klick auf den großen „Buchen“-Button.

Hier allerdings wird auf die Webseite des Anbieters verwiesen, die den Rest übernimmt und durch die endgültige Buchung führt. Da das jedoch nicht mehr Bestandteil der App ist und sich die weitere Vorgehensweise je nach Anbieter unterscheidet, will ich nicht näher darauf eingehen. Die App hat an dieser Stelle ihre Schuldigkeit getan.

Öffnet man die Einstellungen in der Charms-Bar, hat man Zugriff auf Einstellungen, die die App betreffen, sowie auf weitere Informationen. So lassen sich die Währung, Sprache und Einheit und auch die Berechtigungen konfigurieren. Weiterhin lässt sich die Datenschutzrichtlinie aufrufen oder man kann Feedback per Mail senden.


Ob bei der Suche wirklich die günstigsten Flüge gefunden werden, habe ich nicht wirklich getestet. Allerdings betrifft das den Dienst von Skyscanner allgemein, und nicht die App an sich, daher habe ich das auch nicht als Aufgabe angesehen. Die gleiche Suche bei einem Konkurrenten lieferte als günstigsten Flug einen Preis von 313 €, hier 315 €. Die Abweichung ist also sehr gering und ob die Tendenz auch auf andere Suchen übertragbar ist, weiß ich nicht.

Insgesamt muss ich sagen, dass die App von Skyscanner einen sehr guten Eindruck hinterlässt und mir durchaus zu gefallen weiß. Die Oberfläche ist aufgeräumt und enthält trotzdem alle wichtigen Infos parat. Die Bedienung ist sehr intuitiv und auch für die Touch-Bedienung angepasst. Die Entwickler haben sich Gedanken gemacht, das merkt man. Die gute Bewertung im Store ist also meiner Meinung nach völlig verdient. Die App bekommt auf jeden Fall eine Empfehlung für die, die gerne eine Flugsuchmaschine bemühen und dafür eine App suchen. Zugute kommt da, dass die App für alle wichtigen Plattformen verfügbar ist.

 

3DMark – mein System im Test

Seit gestern Abend gibt es die neue Version des beliebten Benchmarks 3DMark. Damit kann man in erster Linie die Grafikleistung seines Computers testen.

Zwar ist die Hardware in meinem PC mittlerweile mit drei Jahren recht betagt, dennoch konnte ich mich nicht beherrschen und habe mein altes Schätzchen mal einem Benchmark unterzogen – und dabei natürlich in Kauf genommen, Zahlen zu sehen, die mir nicht gefallen und enttäuscht zu sein. Hier das Ergebnis, natürlich nur aus der kostenlosen Variante, also konnte ich keine Einstellungen vornehmen. Und offensichtlich ist der Grafikkartentreiber noch nicht wirklich mit der Software kompatibel, geht nämlich nicht nur mir, sondern allen so, dass der Treiber „nicht akzeptiert“ wird.

3DMark

Ob ich jetzt wirklich enttäuscht sein soll, weiß ich nicht, denn so richtig einordnen kann ich die Zahlen nicht. Sicher erreichen die aktuellen High-End Grafikkarten wesentlich mehr Punkte – vor allem im SLI-Gespann; und auch aktuelle Prozessoren sind viel leistungsstärker. Aber ich denke, in Anbetracht des Alters meines PCs darf ich zufrieden sein. Mehr ist da einfach nicht zu erwarten. Das zeigen auch vergleichbare Systeme, deren Punkte man schon in diversen Foren gepostet wurden und sich höchstens unwesentlich von meinem Ergebnis unterscheiden.

So nett diese theoretischen Benchmark-Ergebnisse auch sind, das Wichtigste ist doch, dass man mit der gefühlten Leistung selbst zufrieden ist. Und das ist bei mir noch der Fall, sodass ich aller Voraussicht nach sogar von meinem ursprünglichen Plan abrücken werde, mir ein neues System zusammenzustellen, sobald die kommende Generation der Intel-Prozessoren auf dem Markt ist. Stichwort „Haswell“. Wahrscheinlicher ist, dass ich noch ein Jahr warte und dann auf „Broadwell“ setze.

 

Adobe Reader offline installieren

Bereits vor einiger Zeit schrieb ich, dass man bei Adobe im normalen Downloadbereich nur einen Online-Installer für den Flash Player bekommt und habe euch verraten, wie man aber trotzdem an einen Installer kommt, der ohne Internetverbindung funktioniert.

Trotz verschiedener Alternativen gibt es viele, die weiterhin als PDF-Betrachter den Adobe Reader nutzen. Seit einiger Zeit stellt Adobe auch hier nur noch einen Online-Installer im Downloadbereich zur Verfügung. Trotzdem gibt es natürlich auch hier einen Weg, an den vollständigen Installer zu kommen, der dann offline funktioniert oder aber den man für die Softwareverteilung einsetzen kann.

Dazu muss man einfach nur diese Unterseite bei Adobe besuchen, dort Betriebssystem, Sprache und Version auswählen und dann nur noch den großen Download-Button anklicken.  Dort findet man entsprechende Versionen für Windows, Linux, Mac OS und sogar eine Android-apk.

Möchte man eine „Silent-Installation“ unter Windows durchführen, muss man zunächst die heruntergeladene exe entpacken (z.B. mit 7-zip) und dann die .msi mit folgenden Paramter ausführen: msiexec /i AcroRead.msi /qn /norestart EULA_ACCEPT=YES

Hier nochmal der Link zur Downloadseite:
http://get.adobe.com/de/reader/enterprise/