Amazon Trade-In – ein Erfahrungsbericht

Bereits vor einiger Zeit habe ich hier den Service Amazon Trade-In vorgestellt. Eine Plattform, auf der man seine Bücher, aber auch Spiele und Filme verkaufen kann. Dabei handelt es sich weder um Auktionen noch um einen Marktplatz: Die Bücher werden direkt von Amazon bzw. von Partnern gekauft. Leider wird der Preis vorgegeben, man kann also nicht „handeln“ und so mehr herausholen.

Beim Aufräumen kamen mir letztens wieder ein paar dicke Bücher unter die Augen, für die ich schon lange keine Verwendung habe bzw. nie hatte. Daher beschloss ich zu versuchen, sie zu Geld zu machen. Da ich eBay nicht so richtig mag und mir der Aufwand auch etwas zu hoch war, habe ich mich für eine Ankauf-Plattform entschieden. Dabei kam mir natürlich auch Amazon in den Sinn.

Vorher habe ich mir ein paar Erfahrungsberichte zum Trade-In durchgelesen, von denen es im hauseigenen Forum zahlreiche gibt. Nun sind die meisten davon äußerst negativ: Kunden berichten, dass Pakete einfach verschwinden, dass es keine Ansprechpartner gibt, dass es keine Rückmeldungen gibt, und wenn dann nur auf Aufforderung und nach Tagen/Wochen. Das alles hat mich ziemlich zweifeln lassen, denn Probleme bedeuten Aufwand, und genau das wollte ich ja vermeiden. Leider aber waren die Erfahrungsberichte zu anderen Anbieter wie rebuy oder momox ähnlich schlecht, sodass ich mich schließlich doch für Amazon entschieden habe. Hinzu kommt, dass mir dort für die Bücher auch am meisten geboten wurde.

Also habe ich es doch gewagt und meine vier Bücher dort eingegeben. Wie schon gesagt wird nach Eingabe der ISBN der Preis vorgegeben. Außerdem muss man explizit bestätigen, dass das Buch in einem guten Zustand ist, also keine Eselsohren oder sonstige Beschädigungen hat. Sollte bei der Prüfung dann festgestellt werden, dass der Zustand nicht gut genug ist, wird das Buch aber kostenfrei zurückgeschickt. Für meine drei Bücher (denn das eine wollte Amazon einfach nicht haben) kam ein Betrag von 33,75 € zusammen, wobei das eine mit 2 € kaum ins Gewicht fällt. Aber für ein veraltetes IT-Buch kann man auch nicht mehr erwarten. Wahrscheinlich hätte ich bei eBay höhere Preise erzielen können, aber wie gesagt wollte ich so wenig Aufwand wie möglich. Und ehrlich gesagt war ich mit dem Ergebnis auch ziemlich zufrieden. Denn die Bücher hätten sonst weiterhin ein trostloses Dasein im Schrank gefristet und wären irgendwann im Papiermüll gelandet. So aber konnte ich immerhin etwas Geld herausholen.

Nachdem man also seine Bücher etc. eingegeben und alles bestätigt hat, kann man sich ein vorfrankiertes Versandetikett ausdrucken. Jetzt einfach nur alles in einen Karton packen, Etikett drauf und ab zur Post damit.

Das alles habe ich am Samstag getan und mich darauf eingestellt, dass es etwas dauern würde, bis ich Antwort erhalte – wenn überhaupt. Umso überraschter war ich, als ich schon Dienstagabend eine Mail im Postfach hatte, dass mein Eintausch eingegangen und akzeptiert worden ist. Und das Geld war meinem Amazon-Konto auch schon gutgeschrieben. Wenn man davon ausgeht, dass das Paket frühestens Montag angekommen sein kann, hat das ganze Prozedere dort von Paketeingang bis Gutschrift nur knapp einen Tag gedauert! Sehr starke Leistung, wie ich finde.

Natürlich kann es sein, dass ich einfach Glück hatte, aber meine erste Erfahrung mit dem Amazon Trade-In ist sehr gut. Stand jetzt kann ich es nur empfehlen. Im Vergleich zur Konkurrenz sehr gute Preise und es lief auch alles reibungslos.

Hier der Link zum Trade-In:
http://www.amazon.de/TradeIn-Gamesankauf-Buchankauf/b?ie=UTF8&node=440460031

 

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