Navigon für Android – erste Praxistests

Ende Januar habe ich bereits einen Artikel über die Navigations-App Navigon Europe geschrieben. Damals ging es eher darum, warum ich mich für diese doch verhältnismäßig teure App entschieden habe und nicht etwa auf die kostenlose Google Navigation setze, außerdem habe ich in einem Video kurz die Funktionen vorgestellt. Einen richtigen Praxistest habe ich allerdings erst im Laufe der Zeit machen können, und daher nun ein neuer Artikel.

Mittlerweile habe ich einige Fahrten gemacht und mich von der Navigation leiten lassen. Erst letzte Woche wurde ich sehr sicher in unseren Urlaubsort in Dänemark gebracht.

Mir ist bisher kein wirklicher Fehler in der App aufgefallen. Die Routenführung ist sehr gut. Man kann sich immer zwischen mehreren Alternativen entscheiden (z.B. kurz oder schnell), die Berechnung geht sehr schnell vonstatten. Einmal hat sich anscheinend die App einfach beendet, auf jeden Fall habe ich während auf einmal den Homescreen gesehen. Ob ich selbst die App irgendwie versehentlich beendet habe oder ob sie abgestürzt ist, kann ich nicht sagen. Aber es ist wie gesagt bisher erst einmal aufgetreten und war in diesem Fall nicht schlimm.

Wenn man sich nicht an die Routenführung hält, erfolgt sehr schnell eine Neuberechnung. „Bitte wenden“-Aufforderungen, wie ich sie bei anderen Navis schon öfter bekommen habe, weil die nicht wirklich imstande waren, eine andere Route zu berechnen, sind selten.

Was ich nicht ganz so gut finde, ist, dass nicht alle Informationen gleichzeitig angezeigt werden. Ich persönlich habe gerne alles auf einem Blick. Allerdings muss man sich hier entscheiden: Entweder werden in einer Zeile die Restkilometer bis Ziel und Ankunftszeit dargestellt oder aktuelle Geschwindigkeit und noch zu fahrende Zeit. Alle vier Angaben auf einem Blick sind nicht möglich. Ist aber eigentlich eine Kleinigkeit.

Die App bietet auch eine Fußgängernavigation. Die habe ich einmal verwendet, um einen Supermarkt in Dänemark zu finden. Hier ist die Funktion entweder noch nicht ganz ausgereift, oder aber ich habe was falsch gemacht. Auf jeden Fall war die Führung nicht ganz so erfolgreich.

Kritisiert wird oft der Akkuverbrauch. Es ist schon richtig, dass die Navigation natürlich einiges an Energie benötigt. Allerdings ist es nicht richtig, dass das KFZ-Kabel das nicht auffangen kann. Einige schreiben nämlich, dass trotz Ladekabel der Akku entlädt. Das kann ich nicht bestätigen. Zwar dauert der Ladevorgang während der Navigation sehr lange, aber auf jeden Fall entlädt der Akku nicht.

Ich bin mit der App Navigon Europe sehr zufrieden. Die Routenführung ist sehr gut, die Funktionen sind absolut ausreichend. Kleiner Schwachpunkt könnte die Fußgängernavigation sein (wenn es nicht eine Fehlbedienung meinerseits war). Wenn man bedenkt, was „reine“ Navis kosten, die nicht mehr bieten, ist auch der Preis in meinen Augen fair. Die relativ schlechte Bewertung im Google Play Store mit 3,7 Punkten kann ich nicht nachvollziehen. Wenn jemand also eine Offline-Navigation für sein Smartphone sucht, macht hier in meinen Augen nichts falsch.

 

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