Heute schon geschaukelt?

Es gibt doch tatsächlich eine äußerst primitive Möglichkeit, sein Wohlbefinden zu verbessern: Einfach mal ein wenig schaukeln – egal ob auf einem Schaukelstuhl oder einer Kinderschaukel.

Durch das Schwingen werden alle Sinneswahrnehmungen aktiviert, die Sinneshärchen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr stimuliert. Der gleichmäßige Rhythmus wirkt wie eine schöne Melodie und dadurch entspannend. Außerdem werden die Grobmotorik, Geschicklichkeit und die gesamte Bewegungskoordination gefördert.

Diese wohltuenden Effekte sind schon länger bekannt, daher gehört Schaukeln zu verschiedenen therapeutischen Methoden bei geistigen und körperlichen Behinderungen sowie Demenz. Der große Vorteil: Die Wirkung setzt beinahe sofort ein! Sobald mit dem Wippen begonnen wird, entspannen die Muskeln und ein tiefes Wohlbefinden stellt sich ein.

Laut einer Untersuchung von US-Forschern kann durch Schaukeln sogar der Einsatz von Schmerzmitteln verringert oder sogar überflüssig werden. Es wurden Senioren dazu ermutigt, täglich zwischen einer halben und zweieinhalb Stunden auf Schaukelstühlen zu sitzen. Die Personen, die am längsten schaukelten, baten bis zu dreimal seltener pro Woche um Schmerzmittel! Außerdem wurden sie selbstständiger in ihren Bewegungen und sicherer in ihrer Balance!

Ich geh dann mal den nächsten Spielplatz suchen … 🙂

 

Quelle: P.M. Fragen & Antworten 6/2012

 

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