Honig – mehr als ein Nahrungsmittel?

Honig ist beliebt und wird als Brotaufstrich oder auch zum Süßen gerne verwendet. Das ist auch gut so, denn jeder weiß, dass Honig gesund ist. So sagt man zumindest und ich denke, die meisten zweifeln auch nicht daran. Doch was am Honig ist denn so gesund?

Wenn man sich ein wenig einliest, dann wird man feststellen, dass Honig quasi ein Wunder- und Allheilmittel sein soll, diverse Quellen sprechen Honig positive Wirkungen auf z.B. Allgemeinbefinden, Herz, Leber und Verdauung zu. Das mag vielleicht alles ein wenig übertrieben sein (oder auch nicht) – ich will das nicht beurteilen.

Doch die wichtigste Eigenschaft von Honig wurde bereits mehrfach nachgewiesen und lässt sich wohl nicht leugnen – und hat auch mich überrascht: Honig wirkt antibiotisch!

Und nicht nur das, die Wirkung ist in vielen Fällen sogar weitaus besser als die von synthetischen Antibiotika. Diese werden von den Ärzten viel zu schnell verschrieben und schaden dem Körper (auch durch ihre Nebenwirkungen) häufig mehr, als dass sie helfen. Zudem wirken Antibiotika zumeist nur gegen bestimmte Bakterien, oft sind Bakterien auch bereits immun dagegen. Honig aber konnte seine antibakterielle Wirkung in einem Versuch der University of Sydney gegen alle getesteten Erreger ausspielen, darunter auch multiresistente Bakterien. Und: Die Bakterien passten sich nicht an und entwickelten keine Resistenz gegenüber dem Honig, wie dies bei Antibiotika der Fall ist.

Auch in anderen Versuchen tötete die Honigbehandlung mehr Bakterien ab als synthetische Antibiotika. So hilft Honig als Auflage bei Wunden, tötet die Bakterien ab und fördert die Wundheilung.

Wichtig ist jedoch zu beachten, dass Honig seine antibakterielle Wirkung und sonstige heilkräftigen Eigenschaften durch starkes Erhitzen verliert. Daher sollte er nicht über 40°C erhitzt werden. Die bekannten Hausmittel heiße Milch mit Honig bzw. Tee mit Honig mögen bei Erkältungen zwar guttun, seine richtige Wirkung kann der Honig dabei aber nicht ausspielen. Am besten daher den Honig pur in den Mund nehmen und auf der Zunge langsam zergehen lassen. Als reiner Zuckerersatz zum Süßen des Tees ist Honig aber natürlich ebenso gut zu gebrauchen.

Wenn man sich diesen Artikel anschaut, wird deutlich, dass Ärzte wie oben erwähnt viel zu schnell Antibiotika verschreiben, hier beim Beispiel einer Nebenhöhlenentzündung. Bei einem Versuch wurde nämlich festgestellt, dass das Antibiotikum in diesem Fall nicht besser half als ein Placebo.

Häufig ist ein synthetisches Antibiotikum also gar nicht notwendig und wird zu Unrecht verschrieben. Genehmigen wir uns stattdessen doch einfach mal etwas Honig.

 

Quelle & Quelle & Quelle
Weitere Infos: Hier & hier

 

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