Navigon – das Navigationsgerät für Android (Video)

Meine Frau hat mir liebenswerterweise zu Weihnachten KFZ-Zubehör für mein HTC Sensation geschenkt und eine Navi-App, die ich mir aber selbst ausgesucht habe, weil sie da verständlicherweise nicht so im Thema ist.

Viele mögen jetzt sagen, man kann doch einfach Google Maps bzw. Navigation nutzen, da braucht es doch keine teure Extra-App. Im Grunde stimmt das natürlich auch, Google Navigation macht in meinen Augen einen guten Job und ist vor allem kostenlos, aber ich wollte einfach ein Offline-Navi haben, um nicht eventuell mal in ein Funkloch zu fahren, wo Googles Dienst dann versagt.

Nach langem Hin und Her und Lesen von Tests und Foren war es schließlich ein Zweikampf zwischen Navigon MobileNavigator und CoPilot der Firma ALK. In verschiedenen Tests lagen diese beiden Lösungen auf etwa einem Niveau, meist war Navigon etwas besser. Auch in den Foren wurde mal Navigon mal CoPilot empfohlen. Im Android Market ist CoPilot etwas besser bewertet. Das alles half mir aber nicht wirklich bei meiner Entscheidung.

Den Ausschlag gegeben hat schließlich, dass CoPilot anscheinend nicht so gut geeignet ist, wenn man sein Handy öfter flasht bzw. ein anderes Rom aufspielt. Das ist diesem Artikel hier zu entnehmen. Demnach lässt sich die App nicht ohne weiteres auf ein anderes Rom installieren. (Ob das wirklich so ist, kann ich natürlich nicht bestätigen.)

Bezüglich dieses Problems habe ich dann Kontakt mit dem Support von Navigon aufgenommen, wo mir versichert wurde, dass das kein Problem wäre, da die App nur market- aber nicht gerätgebunden sei. Deshalb habe ich schließlich Navigon gekauft. (Ich habe es später getestet und es läuft tatsächlich auch unter verschiedenen Roms bisher problemlos.)

Beim ersten Start müssen natürlich die Karten heruntergeladen werden. Wählt man alle Länder aus, sind das etwa 2,5 GB Daten. Also sollte man schon im WLAN unterwegs sein und auch der Akku sollte noch Reserven haben. Und man benötigt eine größere SD-Karte. Empfehlenswert ist auch, gleich alle Länder zu laden, die man irgendwann benötigen sollte, denn später lässt sich das nicht mehr per WLAN nachholen, sondern man muss dann auf eine Windows-Software zurückgreifen. Deshalb habe ich gleich sämtliche Länder gewählt, also auch Albanien usw. Platz habe ich auf meiner 16GB-Karte genug.

Einen richtigen Stresstest hat die App bei mir noch nicht machen müssen, aber kleine Strecken, bei denen ich getestet habe, hat sie problemlos gemeistert. Die Navigation funktioniert wie bei einem richtigen Navi und auch die Stimme ist angenehm (da hat man aber auch eine Auswahl wie z.B. eine mit bayrischem Akzent :)).

Im Grunde macht die App auf mich den Eindruck, ein echtes Navi zu haben. Ich bin bisher recht zufrieden damit und bereue den Kauf (zumindest noch) nicht. Der Preis von 59,95 € für die Europa-Version mag zwar etwas hoch sein, aber ich finde, es geht in Ordnung. Ich hatte das Glück, dass über Weihnachten und Neujahr die Apps reduziert waren und habe sie für 44,44 € bekommen.

Innerhalb der App lassen sich verschiedene Module nachkaufen wie z.B. „Traffic Live“ oder „FreshMaps“. Bei Traffic Live ruft die App aktuelle Verkehrsinformationen ab und ändert die Route gegebenenfalls, sollte ein Stau vor einem liegen. Die FreshMaps garantieren, dass man 2 Jahre lang mit den aktuellen Karten versorgt wird. Aber es gibt noch zahlreiche weitere Pakete.

Im folgenden Video stelle ich die App kurz vor, wer Interesse hat soll ruhig mal reinschauen. (Ist mein erstes Video, also habt Nachsicht, wenn ich nervös klinge :)).

 

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