Vom Kaugummikauen

Vor ein paar Tage berichtete ich, dass man unter dem Einfluss einer vollen Blase durchaus in der Lage sein kann, intelligentere Gedankengänge zu haben.  Neben bestimmten pharmazeutischen Präparaten gibt es eine weitere harmlose Möglichkeit, sein Konzentrationslevel zu steigern: den Kaugummi – so auf jeden Fall eine weit verbreitete Meinung.

Doch stimmt das wirklich?

Die Universität Newcastle hat dazu ein Experiment durchgeführt. Dabei mussten sich sowohl Kaugummikauer als auch Nichtkauer Telefonnummern merken: Die Kaugummikauer schnitten wesentlich besser ab!

Doch woran liegt das? Eigentlich ist die Antwort recht einfach – durch das Kauen wird die Herzfrequenz gesteigert; das Herz der Kaugummikauer in dem Experiment schlug um drei Schläge pro Minute schneller. Die Folge ist, dass mehr Sauerstoff und Nährstoffe ins Gehirn gelangen.

Weiterhin soll die Produktion von Insulin angeregt werden – und Insulin wiederum regt den Teil des Gehirns an, der für Erinnerungen zuständig ist. Diese Erkenntnis ist noch recht neu.

Insgesamt soll die Fähigkeit, sich an bestimmte Dinge erinnern zu können, durch das Kauen eines Kaugummis um 35 % ansteigen! Das ist echt eine Hausnummer!

Auch wenn es nicht immer gut aussieht: Der Kaugummi kann in bestimmten Situationen doch von Vorteil sein …
(Aber dann bitte zuckerfreie Kaugummis, die die Zähne nicht schädigen.)

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3 Kommentare zu “Vom Kaugummikauen”

  1. Das ist ja mal eine Nachricht. Absofort habe ich ein gutes Argument, in Gottesdiensten Kaugummi zu kauen 😀

    Bin auch dafür, Kaugummiautomaten im Vorraum aufstellen zu lassen.

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