Über die Mutterliebe

Dass Mutterliebe einzigartig und enorm wichtig für jedes Kind und dessen Entwicklung ist, weiß jeder. Trotzdem finde ich es immer wieder interessant, gerade solche Dinge offiziell bestätigt zu wissen.

Deutsche Forscher haben zahlreiche Kinder von Geburt an bis zum Erwachsenenalter begleitet und die Kinder, deren Eltern und das familiäre Umfeld beobachtet, z.B. die Reaktion der Eltern, wenn das Kind schrie oder nicht essen wollte.

Als die Probanden 19 Jahre alt waren, wurde deren Blut untersucht. Dabei wurde Erstaunliches festgestellt:

Den jungen Erwachsenen, die von barschen, kühlen und ungeduldigen Eltern erzogen wurden, fehlten zwei Substanzen im Blut, die vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen. Bei denen von liebevollen, zärtlichen und fürsorglichen Eltern waren diese Substanzen in ausreichender Menge vorhanden.

Außerdem gilt für die Letztgenannten: Sie klagen im mittleren Alter weniger über Ängste, sind seltener feindselig und aggressiv und können besser mit Belastungen umgehen.

„Wer als Kleinkind Wärme erfährt, bleibt ein Leben lang robust. Mangelnde Liebe und Fürsorge in jungen Jahren erhöhen dagegen das Risiko seelischer und körperlicher Leiden.“

Mutterliebe (oder auch Elternliebe) ist also messbar: im Blut des Kindes. Hoffentlich überführt uns das nicht irgendwann selbst …

 

Quelle: P.M. Fragen & Antworten 8/2011

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