Google+

Wer mich kennt, weiß: Ich nutze das Internet gerne und viel.

Jedoch bin ich nicht unbedingt jemand, der jeden Hype mitgeht. Ich bin und war nie bei yooliety, MySpace, studiVZ, schülerVZ, Twitter und wie diese Netzwerke alle heißen mögen. Auch gegen Facebook habe ich mich sehr lange wehren können. Zum einen wegen Datenschutzbedenken, zum anderen einfach aus Prinzip.
Vor einigen Monaten bin ich zumindest dort weich geworden und habe mich angemeldet. Eigentlich auch nur, weil ich überhaupt mal sehen wollte, wie Facebook so funktioniert und weil ein paar Freunde dort sind und ich endlich mitreden wollte. Ich habs allerdings nicht übers Herz gebracht, mich dort mit meinem echten Namen anzumelden, sondern nutze ein Pseudonym. Mit nur 13 Freunden (von denen auch noch 5 zu mehr oder weniger zur Familie gehören) kann man mich auch nicht wirklich als aktiv bezeichnen, sondern eher als passiven Leser.

Vor einigen Tagen wurde ich freundlicherweise zu Google+ eingeladen. Ich denke, jedem wird das mitlerweile ein Begriff sein: Man könnte es schon als Facebook-Konkurrenten bezeichnen.

Auch hier war ich anfangs sehr skeptisch. Man braucht zu allererst ein öffentliches Profil, und da Google nicht wirklich bekannt dafür ist, Datenschutz zu beachten, habe ich gezögert. Aber die Neugier war doch größer und ich bin der Einladung gefolgt.

Und was soll ich sagen?

Ich habs nicht bereut. Klar habe ich im Hinterkopf immer noch den Gedanken, dass ich Google meine Daten freiwillig in den Rachen werfe. Und ich weiß auch nicht, was genau Google damit macht.
Aber das, was ich bisher von Google+ gesehen habe (obwohl es ja noch Beta und damit unfertig ist), hat mich ziemlich überzeugt. Das ganze Konzept mit den Circles (viel mehr habe ich noch nicht erkundet) und das Design gefallen mir sehr viel besser als bei Facebook. Und in wenigen Tagen habe ich dort viel mehr geschrieben als im einigen Monaten auf FB – wenns auch meist nur Kommentare sind.
Zudem heißt es, dass Google im Bereich Datenschutz nachgebessert hat, und die Datenschutzeinstellungen sind auch ziemlich transparent. Das gibt einem immerhin ein kleines Gefühl von Sicherheit.

Ich hoffe inständig, dass es Google+ nicht so ergeht wie Buzz oder Wave, die ziemlich gefloppt haben. Das ist aber bei der Resonanz, die es trotz „geschlossenem“ Beta-Test schon erfährt, auch nicht unbedingt zu befürchten. Wenn es sich wirklich durchsetzt und meine Freunde (bitte mehr als auf FB) auch dazukommen, dann werde ich es wohl gerne und intensiv nutzen.

Wer mich kennt, weiß: Wenn ich so etwas über einen Dienst von Google sage, dann muss da was dran sein …

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