Warum ist Schnee eigentlich weiß?

Schnee ist weiß. Zumindest, wenn er sauber ist. Das weiß jeder und ist völlig normal. So normal, dass ich selbst nie darüber nachgedacht habe, dass es doch eigentlich auf den zweiten Blick gar nicht so selbstverständlich ist. Denn wenn man logisch denkt, müsste Schnee durchsichtig sein. Denn es ist im Grunde doch nichts anderes als gefrorenes Wasser. Und Wasser ist nicht weiß, sondern durchsichtig und klar. Wie kommt es dann, dass Schnee im Gegensatz zu Wasser weiß ist?

Das liegt daran, dass die Schneeflocken eine Kristallform haben. Und diese winzigen Eiskristalle sind wie Mini-Spiegel, die das Licht reflektieren und teilweise streuen. Wenn nun die Sonne auf den Schnee scheint, wird fast das gesamte Licht zurück ins Auge des Betrachters reflektiert. Und da Sonnenlicht bekanntlich den gesamten Spektralbereich der Farben umfasst, ist es weiß. Und so wirkt der Schnee im Sonnenlicht eben weiß und nicht durchsichtig.

Wenn man allerdings mit einem bunten Licht auf den Schnee leuchtet, wird das Licht auch bunt reflektiert.  Dann erscheint der Schnee nicht mehr weiß, sondern nimmt die Farbe des Lichtes an.

Älterer Schnee reflektiert das Licht nicht so gut. Und deshalb sieht er auch nicht mehr “schneeweiß” aus, sondern eher schmutzig-grau.

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Schadet es, den Toiletten-Gang zu verzögern?

Jedem ist es sicher schon so ergangen, dass gerade dann, wenn es am dringendsten ist, keine Toilette in der Nähe ist. Dann heißt es zukneifen und hoffen, dass sich möglichst bald eine Gelegenheit zur Erleichterung bietet. Das Ganze kann extrem unangenehm und sogar schmerzhaft werden. Doch ist es auch ungesund oder schädlich?

Einige sind der Ansicht, dass bei zu langem Einhalten die Blase “ausleiern” kann, oder aber dass durch die Verkrampfung eben nicht alles ausgeschieden wird und eine gewisse Menge Resturin in der Blase bleibt. Und in diesem Rest können sich dann Bakterien entfalten und eine Blasenentzündung verursachen.

Experten bestätigen zwar, dass die Bedenken angebracht sind – aber nur in der Theorie. In der Praxis sieht es so aus, dass der Mansch nur bedingt die Kontrolle über die eigene Blase hat. Man kann – und das auch erst nach hartem Training – den Urin aufhalten, aber eben nur bis zu einem gewissen Grad. Bevor es überhaupt dazu kommen kann, dass die Blase ausleiert oder aber sich Bakterien sammeln, würde sich die Blase selbstständig und wir uns in die Hosen machen.

Übrigens: Dass Frauen öfter zur Toilette müssen als Männer, ist nicht nur ein Eindruck oder Klischee, es ist anatomisch bedingt tatsächlich so. Da bei einer Frau im Bauchraum etwas Platz von der Gebärmutter eingenommen wird, passen in deren Blasen 200 bis 400 Milliliter – bei Männern immerhin 350 bis 500. Bedenkt das, liebe Männer, bevor ihr euch das nächste Mal über eure Partnerin aufregt. :) Bei Schwangerschaft ist die Blase logischerweise noch etwas kleiner, weil noch weniger Platz vorhanden ist.

Also: Den Gang zur Toilette hinauszuzögern – ob nun aus Faulheit oder aus der Not heraus – ist zwar unangenehm, aber gesundheitlich nicht bedenklich. Wie ich anderer Stelle schrieb, sind Leute mit gefüllter Blase sogar intelligenter bzw. treffen bessere Entscheidungen.

 

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YouTube-Abos in Ordner organisieren

Lange Zeit war YouTube für mich völlig uninteressant. Ich war der Meinung, dort würden nur irgendwelche Möchtegerns pseudo-lustige Filmchen zur Schau stellen. Dementsprechend habe ich die Seite kaum besucht und mich immer gewundert, wie sich diverse Leute stundenlang auf YouTube aufhalten konnten.

Erst als ich mich intensiv mit der Fotografie beschäftigt habe und mir ein YouTube-Kanal empfohlen wurde, habe ich mich dort genauer umgesehen. Und siehe da, es gab und gibt doch tatsächlich richtig tolle Kanäle auf YouTube, die sich mit ernsthaften Themen beschäftigen und die einem tolle Hilfen in verschiedenen Bereichen sein können. In meinem Fall aktuell eben größtenteils Fotografie. Echt super, dass so viele gute Fotografen ihr Wissen und Können einfach so mit der Welt teilen.

Im Laufe der Zeit habe ich immer mehr YouTube-Kanäle – auch zu anderen Themen – abonniert, sodass die Liste immer länger und damit leider auch unübersichtlich wurde.

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Also kam mir der Gedanke, die Abos in Ordner zu sortieren. Leider habe ich bei YouTube selbst keine Möglichkeit gesehen und daher bei Google nach „YouTube Abos Ordner“ gegoogelt. In der Hoffnung, dass es Tipps gibt oder vielleicht eine Chrome-Erweiterung. Hilfreiche Ergebnisse kamen dabei nicht heraus. Also dachte ich, dass es nicht möglich wäre.

Mehr durch Zufall bin ich dann aber doch fündig geworden. Und siehe da, es geht sogar mit ein paar Klicks in YouTube direkt, ohne externe Hilfsmittel. Allerdings nennt Google es „Sammlungen“ und nicht „Ordner“, was mich wohl im ersten Moment etwas irritiert hat und weswegen ich es übersehen habe.

Um Sammlungen respektive Ordner zu erstellen, geht man in der linken Spalte ganz unten einfach auf „Abos verwalten“. Es erscheint eine Liste mit sämtlichen Abos, die man hat. Oben drüber – eigentlich gar nicht zu übersehen – ist der Bereich „Sammlungen“ und dort prangt auch ein großer Button „Neue Sammlung erstellen“.

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Nach einem Klick auf diese Schaltfläche gibt man oben einen Namen für die Sammlung ein und wählt aus den bereits vorhandenen Abos einfach alle aus, die in diesen Ordner sollen (einzelne Kanäle können auch mehreren Sammlungen zugeordnet werden). Danach natürlich speichern.

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Und siehe da, in der Spalte links ist nun unter den Abos oben der neu erstellte Ordner zu sehen und die Liste der Abos ist um einiges kleiner. Fährt man mit der Maus über den Ordner, dann öffnet dieser sich und man kann den Inhalt sehen und die sich darin befindlichen Kanäle anklicken.

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Klickt man auf den Ordner direkt, kommt man auf eine Übersicht, die alle Videos der darin enthaltenen Kanäle anzeigt, neue Videos zuerst.

Gerade wenn man viele Abos zu verschiedenen Themen hat und die Liste sehr lang ist, bekommt man auf diese Art wieder mehr Ordnung in seine Abos.

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Ich finde es super und habe meine Abos entsprechend in verschiedene Ordner sortiert und erfreue mich nun an der Ordnung. Die ist schließlich das halbe Leben. :)

Lightroom: Smart-Sammlung mit Virtuellen Kopien

Eine tolle Funktion in Lightroom sind Sammlungen, mit denen man Bilder nach Belieben gruppieren kann, ohne dafür die Bilddatei an sich verschieben oder kopieren zu müssen. Will man zum Beispiel Bilder aus verschiedenen Ordnern bei einem Bilderdienst bestellen, so kann man diese Bilder zunächst einmal einfach in eine Sammlung zusammenfassen und von dort dann gegebenenfalls noch bearbeiten oder mit bestimmten Einstellungen exportieren.

Insbesondere die Smart-Sammlungen sind eine mächtige Funktion. Damit lassen sich Bilder nach bestimmten definierbaren Kriterien automatisch in eine bestimmte Sammlung packen. Diese Smart-Sammlungen sind dabei dynamisch und neue Bilder, die diesen Kriterien entsprechen, werden immer sofort automatisch dieser Sammlung hinzugefügt.
Zum Beispiel habe ich Smart-Sammlungen angelegt, in denen die Dateien eines bestimmten Typs gruppiert werden, also TIFFs, PSDs oder auch JPGs. Eine Erstellung derartiger Smart-Sammlungen ist recht einfach, da die Kriterien einfach ausgewählt werden können.

Wenn ich mit Bildern, die ich bereits nach meinem Geschmack entwickelt habe, ein wenig herumexperimentieren möchte, mache ich das gerne mit Virtuellen Kopien, um die “Masterdatei” nicht mit zu vielen Bearbeitungsschritten unübersichtlich zu machen (ist vielleicht unnötig, denn das ist ja gerade ein Vorteil von Lightroom, aber mir gefällt es so besser). Wenn die Experimente abgeschlossen sind und ich zu keinem guten Ergebnis gekommen bin, lösche ich die Virtuelle Kopie wieder, was aber schnell vergessen werden kann.

Daher kam mir der Gedanke, eine Smart-Sammlung anzulegen, die eben alle Virtuelle Kopien zusammenfasst. Leider ist im Dialog zur Erstellung von Smart-Sammlungen nicht so einfach ersichtlich, wie eine derartige Sammlung zu realisieren ist. Man muss ein wenig “um die Ecke denken”. Hier die notwendigen Schritte:

Man geht in die Sammlungen und wählt dort über das +-Symbol auf Smart-Sammlung erstellen.

Neue Smart-Sammlung erstellen
Neue Smart-Sammlung erstellen

Im sich öffnenden Fenster gibt man oben den Namen der Sammlung ein. Sinnvoll ist hier ein Name wie “Virtuelle Kopien”.

Smart-Sammlung Virtuelle Kopien
Smart-Sammlung Virtuelle Kopien

Ob man die Sammlung innerhalb eines Sammlungs-Satzes platziert, ist natürlich jedem freigestellt. Wichtig sind die Einstellungen bei den Regeln. Im Dropdown-Menü des ersten Feldes geht man unter “Dateiname/Typ” auf “Name der Kopie”.

name_kopie

Im zweiten Feld wählt man die unterste Option “ist nicht leer” und klickt dann unten auf “Erstellen”.

nicht_leer

Schon ist die Smart-Sammlung fertig und sofern virtuelle Kopien im Katalog vorhanden sind, werden diese sofort in der Sammlung angezeigt.

Leider kann man die Virtuellen Kopien hier nicht direkt löschen, doch immerhin ist es dank dieser Sammlung nun kein Problem mehr, Virtuelle Kopien ausfindig zu machen. Will man sie löschen, so kann man mit der rechten Maustaste auf die Kopie klicken und dort im Menü weiter oben die Option “Gehe zu Ordner in Bibliothek” wählen. Dort kann man dann löschen.

Dokumentenarchiv mit OneNote

Ich schrieb bereits an dieser Stelle, dass OneNote von Microsoft meine Software Nr. 1 ist, wenn es um Notizen geht, oder auch einfach darum, gewisse digitalen Dinge an einem Ort zu sammeln. Ich finde die ganze  Handhabung von OneNote super einfach und habe zugegebenermaßen auch nicht groß Alternativen getestet. Aber warum sollte ich auch, wenn ich damit glücklich bin?

Dokumentenarchiv mit Microsoft OneNote

Vor einigen Monaten haben wir uns eine Immobilie gekauft, und so ein Prozess bringt vieles an Papierkram mit sich. Da habe ich angefangen mir Gedanken zu machen: Von meinen Daten habe ich ein Backup, das ich auch anderorts lagere, sodass im Fall der Fälle kaum Datenverlust bestünde. Meine ganzen Papiere und Dokumente wären aber z.B. bei einem Brand für immer verloren. Klar kann man sagen, dass man dann ohnehin ganz andere Sorgen hat, aber ich wollte trotzdem irgendwie auch meine Dokumente “sichern”.

Also habe ich mir vorgenommen, sämtliche Papiere zu digitalisieren. Allerdings wollte ich nicht einfach nur Bilder bzw. Scans davon haben, die irgendwo in irgendwelchen Ordnern liegen, sondern ich wollte alles durchsuchbar machen, um bei Bedarf schnell das richtige Dokument zu finden.

Da fällt einem natürlich gleich der Begriff “Document Management System” (kurz DMS) ein. Und ich habe auch diverse kostenlose bzw. günstige DMS-Software ausprobiert, doch keines hat mir zugesagt. Alles irgendwie unbequem und schwerfällig in der Bedienung. Und auch hässlich in der Oberfläche (ja, auch das spielt bei mir eine Rolle). Außerdem finde ich Verschlagwortung etc. auch immer etwas schwierig, weil das die Gefahr birgt, sich nicht immer konsequent an die eigenen Richtlinien zu halten oder dass man sich einfach mal keine große Mühe gibt. Wodurch das Ganze auch wieder an Sinn verlieren würde.

Da erinnerte ich mich daran, dass OneNote Bilder analysieren und den Text dort erkennen kann, also quasi über eine eingebaute OCR-Software verfügt. Und wenn ich sämtliche Bilder und damit sämtliche Dokumente nach Volltext durchsuchen kann – was will man mehr? Da brauche ich keine Schlagwörter und dergleichen mehr. Die Schlagwörter würden sich dann ja größtenteils quasi im Bild bzw. Text selbst befinden.

OneNote: Text in Bildern durchsuchen
OneNote: Text in Bildern durchsuchen

Also habe ich angefangen, die Dokumente zu scannen und in OneNote einzufügen. Natürlich muss man darauf achten, dass die Bilder wirklich analysiert werden, was aber wohl standardmäßig aktiv ist. Dazu klickt man ein Bild mit der rechten Maustaste an und wählt unter “Text im Bild als durchsuchbar definieren” die gewünschte Sprache aus. Und schon kann das Bild anhand von Text durchsucht werden. Diese Einstellung müsste sich dann auch automatisch auf alle folgenden Bilder auswirken.

Soweit ich das beurteilen kann, funktioniert das Ganze auch wirklich sehr gut. Bei handschriftlichen Notizen dürfte es kompliziert werden, aber da die meisten Dokumenten heutzutage maschinell erstellt werden, sollte es kaum Probleme bei der Texterkennung geben.

Mittlerweile habe ich einen Großteil meiner Dokumente gescannt und auf diese Weise archiviert. OneNote verwaltet die Papiere und lässt mich alles auch nach jedem Wort durchsuchen (das in den Dokumenten enthalten ist, versteht sich). Ich finde das genial und auch ziemlich mächtig! Zudem lassen sich die Notizbücher auch auf mehrere Geräte synchronisieren, sodass ich zur Not auch vom Smartphone Zugriff auf die Dokumente hätte.

Eine weitere tolle Funktion ist das “Senden an OneNote”. Bei der Installation von OneNote wird auch ein virtueller Drucker “An OneNote senden” eingerichtet. “Druckt” man dann z.B. ein PDF-Dokument über diesen Drucker, dann wird dieses automatisch als Bild in OneNote an der gewünschten Stelle eingefügt. Geht natürlich aus jedem Programm heraus, nicht nur mit PDFs. Auf diese Weise lassen sich auch Dokumente, die bereits digital vorliegen, mit wenig Aufwand und sauber in OneNote einbinden.

Sicher gibt es “richtige” Software fürs Dokumentenmanagement und vielleicht auch elegantere Wege, ein solches Dokumentenarchiv aufzubauen. Für mich funktioniert meine Lösung mit OneNote aber ideal. Ich befinde mich in gewohnter (und geliebter) Microsoft-Umgebung und aktuell fehlt mir einfach nichts an Funktionalität.

Und das Tolle ist: OneNote gibt es gratis. Also zumindest ausprobieren kann es jeder!

ESET NOD32 – mein erstes Premium-Antivirus

Ich habe es getan. Zum ersten Mal in meinem Leben. Geld für ein Anti-Viren-Programm ausgegeben.

Damals, zu Windows XP-Zeiten (oh ja, ist lange her), habe ich eine ganze zeitlang auf Avira gesetzt und war auch recht zufrieden. Doch dieses Popup, das bei jedem Update der Signaturendatenbank austauchte und freundlich darum bat, doch die kostenpflichtige Version zu nutzen, ging mir mit der Zeit immer mehr auf den Wecker. Seit Windows 7 habe ich dann das Tool von Microsoft genutzt, die Microsoft Security Essentials. Unter Windows 8 ist dieser Anti-Viren-Scanner ja bereits unter dem Namen Windows Defender komplett integriert. Der schöne Vorteil dabei ist die totale Integration in Windows. Man sieht es nicht, man bemerkt es nicht, und trotzdem ist es da. Und tut seine Arbeit. Ohne nennenswerten Einfluss auf die System-Performance.

Nimmt man diverse Tests als Maßstab, ist diese Arbeit aber nicht wirklich gut. Erkennungsraten jenseits von Gut und Böse. Ich habe trotzdem noch nie einen Virus gehabt. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, dass der Windows Defender die einfach nicht findet. Selbst Microsoft selbst spricht beim Defender nur von einem Basisschutz und empfiehlt die Nutzung eines separaten Anti-Viren-Tools. Dennoch bin ich eigentlich immer noch der Meinung, dass der Defender ausreicht, wenn man seinen Verstand benutzt, während man sich im Internet aufhält.

Trotzdem habe ich mich in der letzten Zeit mit diesem Thema beschäftigt und einiges gelesen. Ich wollte doch auch mal einen „Pro-Virenscanner“ haben. Neben ordentlichen Schutzwerten kam es mir dabei besonders auf die Beeinträchtigung des Systems an. Und dass es eben keine aufdringlichen Fenster gibt. Schließlich habe ich mich für ESET NOD32 Antivirus 2015 entschieden und die Testversion installiert, die 30 Tage nutzbar ist. Ein kleiner Artikel aus der aktuellen c’t (26/2014) hat mich letztendlich dazu gebracht. Nicht der Test an sich, denn davon halte ich nicht so viel, aber der beschreibende Text. Dort wurde unter anderem gesagt, dass die Auswirkungen auf das System in Sachen Performance kaum vorhanden seien, und vom Schutz spielt ESET mit sehr guten Werten in der obersten Liga mit. Außerdem war das Programm gerade bei einem großen Online-Händler für 21 € für eine 3er Lizenz zu haben. Quasi 7 € für eine Lizenz also. Das fand ich fair.

ESET NOD32 Antivirus 2015
ESET NOD32 Antivirus 2015

Vor dem Kauf habe ich aber wie gesagt die Testversion installiert und wollte mir selbst ein Bild davon machen, wie die Performance des Systems „leidet“. Ich habe vor der Installation die Benchmarks PCMark8, 3DMark und Cinebench durchlaufen lassen und eben nach der Installation, sogar während die Überprüfung lief.

Hier die Ergebnisse:
PCMark8 vorher: 3802 Punkte

PCMark8 vorher: 3802 Punkte
PCMark8 vorher: 3802 Punkte

PCMark8 nachher: 3787 Punkte

PCMark 8 nachher: 3787 Punkte
PCMark8 nachher: 3787 Punkte

3DMark vorher: 3958 Punkte

3DMark vorher: 3958 Punkte
3DMark vorher: 3958 Punkte

3DMark nachher: 3949 Punkte

3DMark nachher: 3949 Punkte
3DMark nachher: 3949 Punkte

Cinebench vorher: 751 Punkte

Cinebench vorher: 751 Punkte
Cinebench vorher: 751 Punkte

Cinebench nachher: 744 Punkte

Cinebench nachher: 744 Punkte
Cinebench nachher: 744 Punkte

 

Das Ergebnis: Nach der Installation von ESET NOD32 sind die Werte in sämtlichen Benchmarks um ein paar Punkte geringer ausgefallen. Aber die „Verschlechterung“ der Performance liegt jeweils bei unter 1 Prozent. Ich denke schon, dass das eine Auswirkung von ESET NOD32 ist, aber man könnte bei der geringen Abweichung durchaus auch von Messtoleranzen sprechen. In der Theorie scheint es minimale Einbußen in Sachen Performance zu geben, in der Praxis dürften die aber unmerklich sein.

Ich auf jeden Fall war überzeugt. Und es gibt auch keine Popups, außer einem dezenten Hinweis, wenn ein Update der Signaturen gemacht wurde, der sich aber auch deaktivieren lässt.

Update-Popup
Update-Popup

Die Oberfläche ist ziemlich spartanisch, was ich aber gut finde. Die Software muss halt einfach schützen, eine große, besonders schöne und bunte GUI brauche ich da nicht, da soetwas ja auch unnötig Ressourcen benötigt.

Startseite
Startseite
Weitere Tools
Weitere Tools

Es gibt diverse Einstellungsmöglichkeiten, wobei die Default-Werte absolut in Ordnung sind. Einen Vergleich zu anderer Software habe ich nicht, aber ich wüsste jetzt nicht, dass mir irgendetwas Wichtiges fehlt.

Erweiterte Einstellungen
Erweiterte Einstellungen

Da mir so spontan nichts groß Negatives aufgefallen ist, habe ich mir ESET NOD32 kurzerhand gekauft. Aktuell läuft noch die Testphase, die ich auch auskosten will, bevor ich die Lizenz aktiviere. Aber danach ist mein PC erstmalig ein ganzes Jahr lang von einem „Premium“-Anti-Viren-Programm geschützt.

Achja, falls der Windows Defender (respektive Microsoft Security Essentials) wirklich so schlecht ist, dann hat er zumindest nicht bei mir versagt. Die Überprüfung meiner kompletten Daten hat nämlich keinen Virus gefunden. Dann hätte ich wohl einfach weiter dabei bleiben und mir das Geld sparen können … ;)

Von Photonen und Bazillen

Wenn ich im Sommer morgens die Jalousien öffne und mir die Sonne ins Gesicht lacht, muss ich fast immer niesen. Dachte ich anfangs noch an Zufall, war mir dann doch recht schnell klar, dass es da einen Zusammenhang zwischen hellem Licht und dem Niesreiz geben musste.

Irgendwann habe ich dann auch mal irgendwo aufgeschnappt, dass man, wenn einem der Nieser in der Nase steckt und nicht wirklich raus will, einfach ins Licht zu schauen braucht, und schon fliegen die Bazillen. Das kann ich bestätigen, es ist bei mir tatsächlich so und wird von mir auch oft ausgenutzt. Ich war der Meinung, dass dieses Phänomen generell gilt und habe mir da keine tiefergehenden Gedanken zu gemacht.

Nachdem wir heute zufällig im Büro das Thema “Niesen” hatten, habe ich spontan mal Google angeschmissen und siehe da – dieses Phänomen hat sogar einen Namen:

Es handelt sich um das ACHOO-Syndrom (Autosomal Dominant Compelling Helio-Ophthalmic Outbursts of Sneezing) – oder einfacher gesagt um den Photischen Niesreflex.

Dieser kann von Sonnenlicht aber auch von anderen hellen Lichtquellen ausgelöst werden und es sind 17 bis 35 % der Weltbevölkerung betroffen (Frauen häufiger als Männer). Es gibt verschiedene Stärken der Ausprägung; einige niesen zweimal (wie ich), andere sogar bis zu 20 mal, bis sich das Auge an das Licht gewöhnt hat. Dann stoppt der Niesreiz.

Die Ursache ist bis heute nicht abschließend erforscht, die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass bei den Betroffenen der Sehnerv und der unter anderem die Nasenschleimhaut regulierende Drillingsnerv zu nah beieinander liegen. Wird der Sehnerv durch Lichteinfluss gereizt, reagiert auch der Drillingsnerv und löst einen Photischen Niesreflex aus.

Das Ganze ist im Grunde vollkommen ungefährlich, unangenehm könnte es nur werden, wenn man mit dem Auto aus einem dunklen Tunnel herausfährt und direkt in die Sonne hineinfährt. Da muss man dann natürlich aufpassen.

Hier noch ein Video, das den Photischen Niesreflex visualisiert. Dort wird die oben erwähnte Erklärung schon als feststehende Ursache angenommen, was wohl nicht stimmt. Dennoch kann man mal reinschauen, da es leicht verständlich ist.

 

Quelle

Bildung, IT, Fotografie und was mir sonst noch einfällt …

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